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Einen schlechten Tag hatten die River Rats um M ichael Hölzl (li.) bei der 2:4-Heimniederlage gegen Schongau erwischt. An diesem Freitag gastieren die Mammuts erneut in Geretsried.

Eishockey

River Rats wollen ihre weiße Weste behalten

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Der ESC Geretsried erwartet im Heimspiel an diesem Freitag gegen die EA Schongau ein intensives und kampfbetontes Match, denn die Gäste stehen unter Zugzwang.

Geretsried– Als derzeitiger Tabellendritter sind die Geretsrieder River Rats das einzige Team der Bayernliga-Abstiegsrunde, das noch ungeschlagen ist. „Wir können mit unserem Start zufrieden sein“, sagt Trainer Sebastian Wanner, der vor dem Heimspiel am Freitag (19.30 Uhr, Heinz-Schneider-Stadion) vor zu großer Zuversicht warnt: „Wir wollen auch diesmal drei Punkte holen, denn es geht vor allem darum, unseren Abstand zu den Play-down-Rängen auszubauen.“

Bei den ersten Siegen gegen die favorisierten Peißenberger (3:2 nach Verlängerung) und Königsbrunner (4:3) sowie zuletzt gegen Schweinfurt (6:1) habe der ESC auch ein wenig Glück gehabt: „Bei allen drei Gegner haben gegen uns die besten Leute gefehlt“, räumt Wanner ein. Peißenberg sei ohne Topscorer Lukas Novacek angetreten, die Pinguine liefen ohne Abwehrchef Dominic Auger und die Mighty Dogs ohne Torjäger Jonas Manger auf. Der Schlüssel zu den bisherigen Erfolgen sei aber die verbesserte Defensive gewesen. „Es passieren zwar immer noch kleinere Fehler, aber das sind meist Konzentrationsschwächen“, hat der ESC-Coach festgestellt.

Gegen Schongau erwartet der 42-Jährige „ein intensives und umkämpftes Spiel“. Die Gäste um ihre beiden tschechischen Topscorer Jakub Muzik und Milan Kopecky haben Niederlagen in Peißenberg (0:5), gegen Pfaffenhofen (4:5) und in Dorfen (4:5) auf ihrem Konto und sind momentan Tabellenvorletzter. „Für sie ist schon jetzt jedes Spiel ein Endspiel“, betont Wanner, der sich mit Schaudern an das Vorrunden-Derby am 15. Dezember mit der peinlichen 2:4-Heimniederlage der River Rats erinnert: „Da haben wir richtig schlecht gespielt. Aber wir haben die Fehler von damals analysiert und behoben.“

Allerdings ist der Geretsrieder Trainer dazu gezwungen, seinen zuletzt so erfolgreichen zweiten Block umzubauen: Daniel Merl sitzt die Sperre für seine Spieldauer-Disziplinarstrafe ab, die er gegen Schweinfurt kassiert hat. „Eine dumme Aktion“, ärgert sich Wanner über das grobe Foul seines Rechtsaußens. Fehlen wird außerdem Klaus Berger wegen einer Schulterverletzung.

River Rats Geretsried

Albanese, Morczinietz – Stava, Englbrecht, Jorde, Fuchs, Tauber, L. Rizzo – S. Rizzo, Hrazdira, Strobl, M. Köhler, May, Reiter, Hölzl, Bursch, Hochstrasser.

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