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Schmerzhafter Abschied: Maximilian Hüsken (Mi.) verlässt nach vier Jahren den ESC Geretsried.

Eishockey-Bayernliga

Routinier Jorde und Youngster Hölzl bleiben bei den River Rats, doch es gibt einen schmerzhaften Abgang

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Zwei bleiben, einer geht: Eishockey-Bayernligist ESC Geretsried ist in der vergangenen Woche einen Schritt weiter gekommen bei seiner Personalplanung. So haben mit Bernhard Jorde und Michael Hölzl zwei weitere Eigengewächse ihre Zusage für die kommende Saison gegeben.

Geretsried – Jorde ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil in der Hintermannschaft der River Rats. Der 28-jährige frischgebackene Vater geht in seine zehnte Spielzeit für den ESC und wird auch weiterhin eine wichtige Rolle in der Verteidigung einnehmen. In der vergangenen Spielzeit kam der Kfz-Meister in 35 Partien auf 5 Tore, 13 Vorlagen und 18 Strafminuten. „Abseits der Eisfläche ist Bernhard für die gute Stimmung im Team verantwortlich, schön dass er uns erhalten bleibt“, sagt ESC-Sprecher Kevin Olivo.

Bernhard Jorde, Verteidiger des ESC

Hölzl geht in sein drittes Jahr beim ESC. Der 22-jährige Student hatte ab der U 14 im Tölzer Nachwuchs gespielt, wurde 2013 mit dem ECT Deutscher Schülermeister und war unter anderem Kapitän des DNL-Teams. „Die Entwicklung des flinken Außenstürmers geht in die richtige Richtung, doch sein Potenzial ist noch lange nicht voll ausgeschöpft“, stellt Kevin Olivo fest. In der abgelaufenen Saison habe man bereits sehr gute Ansätze beobachtet, Hölzl kam in 32 Begegnungen auf 8 Scorerpunkte für den Bayernligisten. „In der neuen Spielzeit möchte er sich einen Stammplatz in den ersten drei Reihen sichern“, weiß der ESC-Sprecher.

Michael Hölzl, Stürmer des ESC

Allerdings gibt es auch einen ersten Abgang zu vermelden. Nach vier Jahren verlässt Maximilian Hüsken Geretsried. „Der technisch versierte Außenstürmer wird in der kommenden Spielzeit nicht mehr für die River Rats auf Torejagd gehen“, gibt Olivo bekannt. Der 24-Jährige, der ebenfalls im Tölzer Nachwuchs ausgebildet wurde und anschließend bei den Hannover Scorpions und den Löwen Frankfurt in der Oberliga spielte, kam 2015 zum ESC. Anfänglich von Verletzungsproblemen ausgebremst, kam Hüsken in der abgelaufenen Eiszeit in 34 Begegnungen auf 15 Tore, 27 Assists und 18 Strafminuten.

Der Abschied fällt dem Linksaußen nach eigenen Angaben „alles andere als leicht“. Gerüchten zufolge wird er zu einem anderen Bayernliga-Verein wechseln. „Auch für den ESC ist dieser Abschied schmerzhaft“, meint der Sprecher, „denn Mäx verzeichnete in insgesamt 113 Spielen doch starke 89 Punkte.“ 

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