„Ich versuche, konsequent meinen Stil zu entwickeln“

Sänger Daniel Motan: Woher kommt sein Talent?

Geretsried – Egal, ob bei Solo-Auftritten oder als Teil einer der zahlreichen Bands, in denen er tätig ist: Daniel Motan (20) aus Geretsried beeindruckt sein Publikum.

Auch beim Konzert des Cico Jazz Orchesters unter der Leitung von Horia-Dinu Nicolaescú im Geretsrieder Gymnasium wird er wieder seine schöne Stimme hören lassen. Das Orchester tritt am kommenden Freitag, 29. April, um 19.30 Uhr in der Aula der Schule auf. Vorab hat sich unser Mitarbeiter Michael Goder mit dem Nachwuchstalent unterhalten.

Herr Motan, wie sind Sie zum Singen gekommen?

Daniel Motan singt solo und bei diversen Bands.

Eigentlich habe ich ja immer mit der Trompete musiziert. Gesungen habe ich nur unter der Dusche für mich selbst. Nebenher habe ich noch ein bisschen Klavier gespielt. Als dann aber der szenische Abend meiner Oberstufe anstand, habe ich mich mal im Singen vor breiterem Publikum probiert. Und alle waren so begeistert, dass ich intensiver damit angefangen habe. Inzwischen trete ich solo bei Hochzeiten und Geburtstagen auf. Hauptsächlich bin ich trotzdem mit Bands unterwegs.
 
Gleich mehrere Bands? Welche sind das?
 
Neben dem Cico Jazz Orchester bin ich noch bei den DC Alcodas von der Geretsrieder Groove Academy. Unter der Leitung von Enno Strauß haben wir uns erst zu Beginn des Jahres neuformiert. Dabei bin ich aber schon seit 2012. Hier kann ich meinen Gesang und meine Leidenschaft zur Trompete gut kombinieren. Außerdem spiele ich noch Trompete in der Monaco Big Band. Dort spiel ich ausschließlich mein Instrument unter der Leitung von Gert Fink.

Können Sie von ihren Auftritten schon leben?

(Lacht) Nein. Zur Zeit mache ich ein freiwilliges soziales Jahr an der Münchner Hochschule für Musik und Theater. Dort kümmere ich mich unter anderem um die Öffentlichkeitsarbeit. Im Anschluss versuche ich dort die Aufnahmeprüfung zu bestehen und meine musikalische Liebe auch im Studium umsetzen zu können. Als zukünftiger Musiklehrer.

An wem orientieren Sie sich musikalisch?

Ich versuche konsequent, meinen eigenen Stil zu entwickeln und mir selbst treu zu bleiben. Aber natürlich orientiert man sich als Musiker immer an den Größen der Branche. In meinem Fall sind das zum Beispiel Michael Buble und Frank Sinatra. Am Freitag erwartet das Publikum folglich ein Mix aus Pop und Jazz. Selbstverständlich von allen Mitwirkenden. Nicht zuletzt werden wir auch Stücke wie „Lady Madonna“ von den Beatles, „Fly Me To The Moon“ von Frank Sinatra und auch den „Mambo“ aus der West Side Story aufführen. Deshalb sollen die Zuschauer einfach Lust auf gute Musik mitbringen.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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