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Körperlich präsent müssen die Geretsrieder River Rats um (v. li.) Nico Wischnewsky und Christopher Ott am heutigen Freitag auftreten, wollen sie aus Pfaffenhofen wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt entführen.

Geretsried

Den Scheibenverteiler kalt stellen

Eishockey - Geretsrieder River Rats müssen heute in Pfaffenhofen ihr Augenmerk auf ECP-Regisseur Vokaty richten.

Gleich zweimal bekommt es das Geretsrieder Eishockeyteam an diesem Wochenende mit dem EC Pfaffenhofen zu tun. Am heutigen Freitag reisen die River Rats in die Holledau (20 Uhr), am Sonntag empfängt der ESC die IceHogs um 18 Uhr im Heinz-Schneider-Eisstadion. „Das werden mit Sicherheit zwei interessante Partien. Ich erwarte jedenfalls ganz enge Begegnungen, auch wenn der Gegner meiner Meinung nach nicht übermächtig ist“, stellt Geretsrieds Coach Florian Funk fest.

Trotz einiger guter Spiele in der Schlussphase der Bayernliga-Vorrunde verpassten die Pfaffenhofener am Ende die Zwischenrunde. Ausschlaggebend dafür war eine miserable Vorrunde, in der der ECP nur acht Punkte in 13 Begegnungen holte. Am Schluss reichte es nur zum vorletzten Platz mit 26 Zählern und einem Verhältnis von 80:131-Toren. Früh in der Saison war Trainer Topias Dollhofer entlassen worden – nach der 2:5-Niederlage gegen Geretsried. Marco Löwenberger, selbst langjähriger Akteur in Pfaffenhofen, übernahm das Kommando an der Bande. Anfang Dezember verließ zudem der rumänische Routinier Bogdan Selea (Schwenningen, Regensburg, Kaufbeuren) den Klub.

Trotzdem scheinen die IceHogs auf dem besten Weg zu sein, sich in der Abstiegsrunde noch den Klassenerhalt zu sichern. Am Wochenende starteten sie mit Siegen daheim über EV Pegnitz (4:1) und bei den Wanderers Germering (6:2).

Den River Rats muss dennoch nicht bange sein vor dem Doppelvergleich. Immerhin gewannen sie das Vorrundenmatch in Pfaffenhofen mit 5:2 und verlor zu Hause knapp mit 4:5. Florian Funk richtet sein Augenmerk beim Gegner auf zwei entscheidende Leute. „Zum einen müssen wir ihren Scheibenverteiler David Vokaty an seinem exzellenten Passspiel hindern. Außerdem sollten wir dafür sorgen, dass Verteidiger Mathias Jeske, der ein gefährlicher Blueliner ist, nicht zum Schuss kommt“, erklärt der ESC-Trainer. Er wird am heutigen Freitag drei Verteidigerpärchen sowie drei Mittel- und acht Außenstürmer aufbieten. Erneut wird Ondrej Horvath, erfolgreichster ESC-Scorer mit 42 Punkten (24 Tore/18 Assists), im ersten und dritten Block eine Doppelschicht schieben. „Im weiteren Spielverlauf habe ich dann alle Optionen, auf drei Formationen oder in den letzten paar Minuten sogar nur auf zwei Blöcke umzustellen“, betont der 46-jährige Chefanweiser. gos

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