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Videobotschaften ins Corona-Klassenzimmer: Lob von höchster Stelle für Schülersprecher

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Von: Sabine Hermsdorf-Hiss

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Gratulation: Mia Zaepernick, Emilia Hießl und Caroline Rumpff (oben v. li.) vom P-Seminar, das P-Seminar betreuende Lehrer Matthias Wohlgenannt, stellvertretende Schulleiterin Sabine Apprecht, Ministerialbeauftragte Dr. Friederike Rappel, die Schülersprecherinnen Vanessa Wagner, Lara Kornis, Jaqueline Kress sowie Kunstlehrer Gerhard Kühne in Vertretung von Preisträger Felix Bucher.
Gratulation: Mia Zaepernick, Emilia Hießl und Caroline Rumpff (oben v. li.) vom P-Seminar, das P-Seminar betreuende Lehrer Matthias Wohlgenannt, stellvertretende Schulleiterin Sabine Apprecht, Ministerialbeauftragte Dr. Friederike Rappel, die Schülersprecherinnen Vanessa Wagner, Lara Kornis, Jaqueline Kress sowie Kunstlehrer Gerhard Kühne in Vertretung von Preisträger Felix Bucher. © Hermsdorf-HIss

Drei auf einen Streich: Schüler des Gymnasiums Geretsried wurden für Projekte ausgezeichnet. Sie gingen in der Corona-Pandemie mit gutem Beispiel voran.

Geretsried – Über drei Auszeichnungen kann sich das Geretsrieder Gymnasium freuen. Mit einem Videoprojekt sowie bei zwei Wettbewerben war die Schule erfolgreich.

Während der Corona-Zeit hatten sich die Schülersprecher des vorherigen Schuljahres, Jaqueline Kess, Lara Kornis und Vanessa Wagner, immer wieder per Videobotschaft an Schüler und Lehrer gewandt. „Mit Unterstützung der Schulleitung wurden die Filme während des Distanzunterrichtes produziert und stimmten damit auf unterhaltsame und informative Art und Weise das Lehrerkollegium und die Mitschüler auf jede neue Distanzunterrichtswoche ein“, lobt die stellvertretende Schulleiterin Sabine Apprecht.

Schüler des Gymnasiums Geretsried werden für Projekte ausgezeichnet

Das Projekt fand Anerkennung an höchster Stelle. Bayerns Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo zeichnete das Gymnasium für „sein erfolgreiches Vorzeigeprojekt mit innovativen und kreativen Ansätzen zur Bewältigung der Corona-Beeinträchtigungen“ mit 1000 Euro aus. „Sie haben damit eine wichtige Verbindung zur Schule am Leben erhalten“, erklärte die stellvertretende Ministerialbeauftragte für die Gymnasien in Oberbayern-West, Dr. Friederike Rappel, bei der Urkundenübergabe.

Damit nicht genug der Ehre: Die Geretsrieder Gymnasiasten haben auch erfolgreich am 69. Europäischen Wettbewerb „Nächster Halt: Nachhaltigkeit“ teilgenommen und zwei Landespreise mit nach Hause genommen. Insgesamt hatten über 58 000 Schüler mitgemacht. Felix Bucher konnte auf Bayernebene mit seiner Arbeit zu diesem Thema überzeugen. Ebenso freute sich das neunköpfige P-Seminar zusammen mit Lehrer Matthias Wohlgenannt über eine Auszeichnung. Sie hatten in der Kategorie „Neustart in Europa“ einen Comic mit dem Titel „2079 – Jo´s bizarre Adventures“ gestaltet, indem die Hauptperson Jo unfreiwillig in das Jahr 2079 reist und hier eine zerstörte Welt vorfindet.

Mit Buch bei Schülerlandeswettbewerb Preis abgeräumt

Bereits im Juni erhielten drei Gymnasiasten in Geretsried einen Preis für ihre erfolgreiche Teilnahme am Schülerlandeswettbewerb „Erinnerungszeichen Bayern – auf den Spuren jüdischen Lebens in Bayern“, ausgeschrieben vom bayerischen Kultusministerium. Zum Thema „Jung, jüdisch und weiblich: Wie lebt es sich in Bayern – quer durch die Geschichte?“, schrieben sie ein Buch über die Schauspielerin Erika Mann, die im Jahr 1933 das politische Kabarett „Die Pfeffermühle“ gegründet hat, und deren Lebensgefährtin Therese Giehse, ebenfalls Schauspielerin. Zudem kontaktierten sie eine in den USA lebende Emigrantin.  

sh

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