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Eine Baustelle ist der ehemalige Lehrerparkplatz am Schulzentrum. Für die Zeit der Generalsanierung entsteht dort ein Ausweichquartier für die Schüler.

Schulzentrum Geretsried

Erster Schritt zur Generalsanierung

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Geretsried – Vor dem Geretsrieder Schulzentrum geht es rund: Der ehemalige Lehrerparkplatz ist an mehreren Stellen aufgerissen, Bagger haben eine große Baugrube freigeschaufelt. Entstehen wird dort ein Interimsgebäude. In ihm werden Schüler unterrichtet, während das Hauptgebäude saniert wird.

Unklar war lange Zeit, wie die Gebäude aussehen sollen. Im Gespräch waren Container. Die erwiesen sich jedoch als zu teuer. Das Angebot an Containern ist durch die Flüchtlingskrise ausgedünnt, die Preise sind entsprechend hoch. Deshalb fiel die Wahl auf Gebäude in Holzständer-Bauweise.

Erst einmal sind die Handwerker mit der Bodenplatte und dem Rohbau beschäftigt. Ebenso werden die Grundleitungen für Gas, Strom und Wasser verlegt. In dieser Woche wird auch noch ein Kran aufgestellt. „Bislang läuft alles gut“, sagt Marlies Peischer, Pressereferentin im Landratsamt. Böse Überraschungen habe es bislang nicht gegeben. Peischer geht daher davon aus, dass der Kostenrahmen eingehalten wird.

Wie berichtet soll die Sanierung des Schulzentrums acht Jahre dauern und 37,5 Millionen Euro kosten. Zudem entsteht für knapp 6,6  Millionen Euro eine DIN-Zweifach-Turnhalle.

Keine Neuigkeiten gibt es zur Unterkunft für Asylbewerber, die über 200 Menschen Platz bietet und momentan leer steht. „Die Regierung prüft weiterhin, ob sie die Gebäude für Asylbewerber braucht“, sagt Peischer. „Wie lange die Prüfung noch dauert, wissen wir nicht.“

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