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Das Traditionsunternehmen Sieber darf ab sofort wieder den Betrieb aufnehmen und Wurstwaren in Umlauf bringen. 

Behörden machen den Weg frei

Sieber darf wieder produzieren

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Geretsried - Die Wurstfabrik Sieber an der Böhmerwaldstraße darf wieder regulär produzieren. Vertreter von Behörden haben dem Unternehmen am Mittwochvormittag die Genehmigung erteilt. Damit ist der Weg für einen Neuanfang frei. 

Vor Ort trafen sich Vertreter des Landratsamts, der Regierung von Oberbayern sowie Experten des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit. Sie bescheinigten Insolvenzverwalter Dr. Josef Hingerl, dass mittlerweile alle Vorkehrungen für eine keimfreie Produktion von Lebensmitteln getroffen worden sind.

Die letzten Bedingungen der Behörden sind erfüllt

Bevor die Firma Sieber erneut Produkte in den Verkehr bringen durfte, mussten verschiedene behördliche Auflagen erfüllt werden, um die Sicherheit der Produkte wiederherzustellen. Noch vor wenigen Tagen machten die Behörden dem Unternehmen verschiedene Auflagen zum Thema Hygiene. So musste eine Hygieneschleuse mit Stiefelwaschanlage sowie ein Ampelsystem zur Händedesinfektion der Mitarbeiter installiert werden. "Diese Einbauten wurden überprüft und als tauglich befunden", schreibt das Landratsamt in einer Pressemitteilung. "Behördlicherseits ist damit der Weg für einen Neuanfang bei Sieber frei."

Sieber hatte im Juni Insolvenz angemeldet

Dem Unternehmen war es Ende Juni untersagt worden, weiterhin Produkte in Umlauf zu bringen, weil ein bestimmter Listerienstamm auf Sieber-Produkten entdeckt worden war. Dieser Bakterienstamm hatte mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer bundesweiten Erkrankungswelle geführt. Den vom Landratsamt verhängten, kompletten Produktions- und Vertriebsstopp hatten die Gerichte bestätigt. Daraufhin musste die Firma Insolvenz anmelden. 

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