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Industriebrache: Auf dem ehemaligen Lorenz-Areal könnten bis zu 600 Wohnungen entstehen. 

Stadtrat berät am Dienstag über Zentrum und Lorenz-Areal

Weichenstellungen in der Weihnachtssitzung

Geretsried – Zu seiner letzten Sitzung in diesem Jahr kommt am Dienstag, 15. Dezember, der Stadtrat zusammen. Es stehen drei wichtige Weichenstellungen auf der Tagesordnung.

Wie berichtet liegen zum Ausbau des Stadtzentrums Karl-Lederer-Platz/Egerlandstraße zwei Anträge vor: Die Baugenossenschaft Geretsried (BG) möchte mit der Stadt in Gespräche über ihre Grundstücke Egerlandstraße 58 bis 74 eintreten. Die BG überlegt, die Häuserzeile aus den 1950er Jahren abzubrechen und dort ein neues Wohn- und Geschäftshaus mit Parken zu errichten. Über einen so genannten Vorhaben- und Erschließungsplan sollen die Möglichkeiten dazu ausgelotet werden. Ein ähnlicher Antrag liegt seitens der Familie Krämmel vor. Ihr gehören drei Viertel der Häuserzeile an der Südseite des Karl-Lederer-Platzes (Hausnummer 14 bis 18). Auch diese Altbauten sollen abgebrochen und durch ein neues Wohn- und Geschäftshaus mit Tiefgarage ersetzt werden.

Die dritte Weichenstellung betrifft das ehemalige Lorenz-Areal zwischen der Elbe- und Banater Straße. In Abstimmung mit der Baugenossenschaft als möglichem Projektpartner will der Eigentümer, die Krämmel Gewerbeimmobilien KG, auf der 4,2 Hektar großen Industriebrache ein Wohnbauprojekt verwirklichen und beantragt dazu die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans. Es könnten bis zu 600 Wohnungen entstehen, davon ein Großteil im sozialen beziehungsweise geförderten Wohnungsbau.

Die Sitzung beginnt um 17 Uhr im großen Saal des Rathauses und ist öffentlich. Weitere Themen sind die Neuaufstellung des Flächennutzungsplan (Sachstandsbericht und Ausblick auf die Zieldiskussion) sowie die Aktualisierung des Einzelhandelsentwicklungskonzepts mit Fokus auf das Stadtzentrum.

Sabine Schörner

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