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Feierstunde: (vorne v. li.) Vorsitzende Ingrid Geiger, stellvertretende Vorsitzende Claudia Brenner, Geretsrieds Bürgermeister Michael Müller und Bürgermeister Klaus Heilinglechner aus Wolfratshausen. 

„Die Dankbarkeit, die wir hier immer wieder erleben dürfen, spornt uns an“

So feiert die Geretsrieder-Wolfratshauser Tafel ihren 20. Geburtstag

Die Geretsrieder-Wolfratshauser Tafel versorgt jede Woche rund 900 Menschen mit Lebensmitteln - seit 20 Jahren. Diesen runden Geburtstag feierten die Mitglieder gebührend.

Geretsried Rund 900 Menschen versorgt die Geretsrieder-Wolfratshauser Tafel derzeit mit Lebensmitteln. Dieser Tage feierten Mitarbeiter, Weggefährten, Sponsoren sowie die Bürgermeister beider Städte den 20. Geburtstag der Institution in der Geschäftsstelle der Tafel an der Jeschkenstraße.

„Die Dankbarkeit, die wir hier immer wieder erleben dürfen, spornt uns an“, sagte Ingrid Geiger, die seit 2017 Vorsitzende der Tafel ist. Schirmherrin Heidrun Gärtner konnte nicht zur Feier kommen. In einem Grußwort, das im Haus Klara verlesen wurde, ließ die Schauspielerin ausrichten: „Die Umverteilung des Überflusses von reich gedeckten Tafeln auf Tische, auf denen nicht so viel Fülle vorhanden ist – das ist das Ziel der Tafel.“

Diesen Punkt nahm auch Geretsrieds Bürgermeister Michael Müller auf. „Wir leben in einer der reichsten Regionen Europas“, sagte er. „Was geht schief, dass wir überhaupt eine Einrichtung wie die Tafel brauchen?“ Ebenso wie sein Wolfratshauser Kollege Klaus Heilinglechner war Müller sicher, „dass wir uns noch öfters zu solchen Geburtstagsfeiern treffen werden. Ihr werdet bestehen bleiben.“ Beider Dank galt dem unermüdlichem Engagement der etwa 100 Ehrenamtlichen. Müller: „Es ist gut zu wissen, dass wir in einer Gesellschaft leben, wo es Menschen gibt, die sich um andere kümmern.“ Dafür könne er nur seine Hochachtung ausdrücken.  sh

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