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Beste Stimmung herrschte beim Firmen-Cup der Fußball-Freunde Geretsried. Es war eines von insgesamt vier Hallenturnieren, die der Verein organisierte. 

Kick mit Kollegen

So war der 6. Firmen-Cup der Fußball-Freunde Geretsried

Der erstmals vom Veranstalter gestiftete Wanderpokal geht an das Team VA Metall. Die Freizeitkicker des Geretsrieder Unternehmens holten sich die Trophäe beim sechsten Firmen-Cup der Fußball-Freunde Geretsried (FFG).

Geretsried – Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Entrümpelungsfirma Meindl, ebenfalls aus Geretsried, sowie der Maler- und Lackiererbetrieb Vogt aus Dietramszell. 16 Mannschaften lieferten sich in der Turnhalle des Gymnasiums spannende Matches. Schaumstoffhersteller (Pana) kämpften gegen Maschinenbauer (DMG Mori), Autoteilezulieferer (Shvabe München) gegen Rollladenverkäufer (Jalousiescout Schäftlarn). Organisiert und moderiert wurde die Veranstaltung von FFG-Mitglied Eddy Häner. In vier Gruppen wurde ums Weiterkommen gekickt. Anschließend ging es im K.o.-System mit Trost- und Hauptrunde weiter, sodass jedes Team mindestens vier Acht-Minuten-Partien zu absolvieren hatte.

Gaudi steht im Mittelpunkt

Für die zumeist jungen Teilnehmer war das kein Problem. „Drei Viertel von ihnen spielen in Vereinen. Die sind fit“, erklärte Eddy Häner. Pascal Kreuzig war einer von ihnen. Der 20-Jährige spielt in der Zweiten Mannschaft der FFG. Sein Spezl Moritz Klingspor hatte Kreuzig gebeten, mit ihm zusammen für den Malerbetrieb Vogt ins Rennen zu gehen, obwohl er dort gar nicht arbeitet. So streng geht es beim Firmen-Cup nicht zu. Die Teams dürfen sich Externe zur Verstärkung holen. „Klar will jeder gewinnen. Aber in erster Linie ist das Turnier eine Gaudi“, sagte Kreuzig.

Osmanczyk: „Das Fußballspielen verlernt man nicht“

Ein reines Mitarbeiterteam stellte der Autozulieferer Shvabe München aus Geretsried, bereits mehrmaliger Sieger des Wettkampfs. Einer der älteren Herren auf dem Feld war mit 48 Jahren Shvabe-Messtechniker Josef „Katsche“ Osmanczyk . Er sei früher erst Verteidiger, dann Libero und Mittelfeldspieler beim TuS gewesen, erzählte er. Trainiert hätten er und seine Kollegen kaum: „Das Fußballspielen verlernt man ja nicht. Und Sport treiben wir alle in irgendeiner Form.“ Am Firmen-Cup schätzt Osmanczyk die lockere Atmosphäre und dass man mit den Mitarbeitern einmal etwas in der Freizeit unternimmt.

Viele Kollegen, die nicht selber spielen, sowie Freunde und Familienangehörige feuerten die Fünferteams an. Daniele Sangermano von der Bar „Da Daniele“ an der Sudetenstraße backte kleine Pizzen auf. Die Frauen der Fußball-Freunde verkauften selbst gemachten Kuchen und Kaffee. Beate Meier sorgte mit einem Auftritt der FFG-Gruppe „Freestyle Dancer“ für Stimmung während der Pause.

Vier Hallenturniere auf die Beine gestellt

Vier Hallenturniere haben die Fußball-Freunde Geretsried an den vergangenen Wochenenden mit Unterstützung von Intersport Reiser und der Textilveredelung Hüsken sowie weiterer Sponsoren auf die Beine gestellt. Von den Jüngsten der F2 bis zur ersten Mannschaft wurde um Tore gekämpft. Am Sonntag endete die Turnierserie mit einem Gaudi-Cup mit Frauen-Teams und bunt zusammengewürfelten Mannschaften.

Eddy Häner und seine vielen Mitorganisatoren sind zum einen froh, dass die anstrengenden Wochenenden in der Halle vorbei sind. Häner freut sich aber schon jetzt auf den siebten Firmen-Cup im nächsten Jahr – mit altbekannten Gesichtern und neuen Teilnehmern.

Von Tanja Lühr

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