Lawinenabgänge in den Chiemgauer Alpen - verschüttete Personen vermutet

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An ungewohnter Stelle fand das beliebte Fest statt. Wegen der Bauarbeiten am Karl-Lederer-Platz wich die Griechische Gemeinde auf den Rathausinnenhof aus.

Neuer Ort wegen Baustelle

So war die Stimmung beim Patronatsfest im Ausweichquartier

300 Kilogramm Souvlaki, 100 Kilo Tsatsiki, rund 50 Kuchen, dazu reichlich bayerisches Bier und griechischer Ouzo für über 1000 Besucher: Das Patronatsfest der Griechischen Gemeinde fand wegen der Baustelle nicht am Karl-Lederer-Platz statt.

Geretsried – Das beliebte Patronatsfest der Griechischen Gemeinde hat sich seit der Einführung vor 21 Jahren zu einem richtigen Stadtfest entwickelt. Heuer fand es allerdings nicht auf dem Karl-Lederer-Platz statt. Wegen der dortigen Bauarbeiten wurde das Fest im Innenhof des Rathauses und an der Graslitzer Straße ausgerichtet.

Wo sonst geparkt wird, hatten die rund 70 aktiven Mitglieder der Griechischen Gemeinde 100 Biertischgarnituren, Zelte, die Bühne und den Kuchenstand der Griechischen Gemeinde für die Besucher bereitgestellt. Souvlaki, Salate und Getränke gab es an Ständen auf der gesperrten Graslitzer Straße. Die Tanzfläche vor der Bühne war etwas kleiner als sonst auf dem Karl-Lederer-Platz. Doch die Besucher fanden den Ausweichstandort durchaus „gemütlich“, wie viele von ihnen sagten.

Vor elf Jahren, als das Zentrum schon einmal umgestaltet wurde, mussten die Griechen ebenfalls auf den Rathausinnenhof ausweichen. „Dadurch, dass wir die Graslitzer Straße diesmal mitbenutzen dürfen, ist es vom Platz her besser als gedacht“, urteilte Christos Saridis, Vorstandsmitglied der Griechischen Gemeinde. Auch der Vorsitzende Evangelos Karassakalidis sprach von einer „sehr guten Notlösung, an der wir sicher auch in den kommenden Jahren festhalten werden“. Man habe überlegt, das Fest einmal auf den Neuen Platz zu verlegen. Doch der habe sich nach eingehender Prüfung als zu klein erwiesen.

Hand in Hand tanzen die Vereine beim traditionellen Patronatsfest der Griechischen Gemeinde.

Traditionell hatte die Griechische Gemeinde das Patronat am Sonntag zuvor, am eigentlichen Namenstag der Schutzheiligen Peter und Paul, mit einem Gottesdienst in der evangelischen Petruskirche begangen, erklärte Petros Mastoridis vom Kirchenvorstand. Zum Patronatsfest am Samstag steuerten die in der Kirche aktiven Damen rund 50 Kuchen zum Fest bei – typisch griechische, süße Spezialitäten wie Baklava und Galaktoboureko. „Manche Frauen haben gleich zwei oder drei Bleche gebacken. Das ist jedes Mal ein toller Zusammenhalt“, freute sich Mastoridis. Nicht minder fleißig waren die Frauen und Männer der Gemeinde, die vor dem Fest Tsatsiki zubereitet, das Fleisch für die Souvlaki-Spieße mariniert und Salate gemacht hatten.

Für Stimmung sorgten die griechischen Tanzvereine Thrakiotikos und Pontiakos sowie die Tänzer der Geretsrieder Griechischen Gemeinde. Nach deren Aufführungen schlossen sich Griechen und Bayern zum gemeinsamen Sirtaki zusammen: Ein schönes Bild, wie Geübte und weniger Geübte, Kinder, Jugendliche und Ältere sich an den Händen haltend oder umarmend, hinter dem Rathaus immer schneller werdend im Kreis bewegten.

Tanja Lühr

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