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Festwirt Christian Fahrenschon, hier mit seiner Frau Claudia, freut sich auf den „Waldsommer“.

Wirt hat viele neue Ideen 

Sommerfest wird zum Waldsommer

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Vom überregionalen Trachtenumzug bis zur Ü30-Flirtparty: Das Programm für das Volksfest steht. Festwirt Christian Fahrenschon hat sich viel Neues einfallen lassen – unter anderem auch einen anderen Namen.

Geretsried – Passend zur Örtlichkeit neben dem Eisstadion direkt am Waldrand hat Fahrenschon das Sommerfest in „Waldsommer Geretsried“ umbenannt. „Wir wollen uns abgrenzen“, erklärt der Rosenheimer Gastronom die Umbenennung im Gespräch mit unserer Zeitung. Zum anderen habe das Fest zuletzt ein schlechtes Image gehabt. Wie berichtet war das Sommerfest schlecht besucht, und Fahrenschons Vorgänger Jochen Mörz hatte darauf verzichtet, bei der Konzessionsvergabe seinen Hut noch einmal in den Ring zu werfen.

Im vergangenen Jahr gehörte auch Fahrenschon zu den Besuchern des Sommerfests. „Ich habe es mir ein paar Mal angeschaut und mir Positives und Negatives gemerkt“, sagt der 52-Jährige. „Am besten gefallen hat mir der schattige Biergarten.“ Den will Fahrenschon auf jeden Fall beibehalten. Aber: Das Zelt soll gedreht werden. Denn gar nicht gefallen hat ihm die Eingangssituation. Man betrat das Zelt von der Seite, und direkt daneben befand sich die Toilettenanlage. „Augenscheinlich hat man das Zelt durch den Hintereingang betreten.“ Ein Unding für den Gastronom. Vielleicht falle das Zelt in diesem Jahr ein bisschen schmäler und kürzer aus, damit der Biergarten besser zu sehen ist.

Der „Waldsommer Geretsried“ findet vom 28. Juli bis zum 6. August statt. Bereits am Eröffnungswochenende gibt es zwei Neuerungen: Nach einem Standkonzert mit Freibierausschank auf dem Karl-Lederer-Platz gibt es einen festlichen Einzug der Wirte und Bedienungen. Bürgermeister Michael Müller wird das erste Fass Bier im Festzelt anzapfen. Am Sonntag soll ein großer, überregionaler Trachtenfestzug stattfinden. Laut Fahrenschon übernimmt die Stadt die Organisation, die Bewirtungskosten der Teilnehmer teilen sich die Kommune und die Festwirtsfamilie.

Wie in den Vorjahren wird Bier des Herzoglichen Brauhauses Tegernsee ausgeschenkt. Eine Maß kostet 7,90 Euro. Außerdem gibt es Gerstensaft von der Weißbierbrauerei Hopf aus Miesbach. Neu ist eine Maibaumbar im Festzelt.

Neben bewährten Aktionen wie dem Schafkopfturnier, dem Seniorennachmittag und dem Familientag mit ermäßigten Preisen lockt das Fest in diesem Jahr mit einem attraktiven Musikprogramm: Zum Auftakt spielt die Oktoberfestkapelle „Ludwig Thoma Musikanten“ – bekannt aus dem Augustinerzelt auf der Wiesn. Regionale Kapellen wie die Gartenberger Bunkerblasmusik und die Blaskapellen aus Königsdorf, Münsing und Beuerberg bestreiten ebenfalls je einen Abend. Außerdem wird es eine Ü30-Flirtparty geben und ein „Band-Battle“ mit Radio Alpenwelle. Auch auf Wunsch von Kulturreferent Hans Ketelhut lässt der Festwirt die „Italienische Nacht“ mit den „I Dolci Signori“ wieder aufleben. Für Pizza und Pasta sorgt das Geretsrieder Restaurant „Italy“.

„Es ist eine sehr bunte Mischung“, sagt Fahrenschon, „und wir sind schon sehr gespannt.“

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