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Zwei 1:3-Niederlagen seiner Volleyballerinnen musste VSG-Trainer Nabil Habboubi (hinten) mit ansehen.

Volleyball 

Sorgenkind ohne Stabilität

Geretsried - Für das Frauenteam des VSG Isar-Loisach läuft es in dieser Saison noch nicht so richtig rund.

Die Frauen I sind momentan das Sorgenkind der VSG Isar-Loisach. Während die anderen Teams einen Sieg nach dem anderen einfahren (wir berichteten), mussten die Bezirksliga-Volleyballerinnen auch am jüngsten Spieltag zwei 1:3-Niederlagen einstecken. Sie verloren sowohl gegen den TSV München-Ost (17:25, 25:20, 17:25, 25:27) als auch gegen den MTV Ingolstadt (12:25, 23:25, 25:14, 21:25) in vier Sätzen.

Die Mannschaft von Trainer Nabil Habboubi hatte in München zumindest auf einen Sieg gehofft, da das Hinspiel gegen den TSV mit 3:2 an die VSG gegangen war. „Ähnlich wie am vorletzten Spieltag haben wir gut gekämpft. Beide Gegner wären schlagbar gewesen, leider konnten wir in beiden Partien nur jeweils einen Satz gewinnen“, stellte Veronika Graf fest. Die Ursachen liegen für die Teamsprecherin und Außenangreiferin neben der durch berufliche Verpflichtungen geringen Trainingsbeteiligung auch darin begründet, „dass es wieder wenig Möglichkeiten zum Auswechseln gab“. So musste Libera Melanie Maier im zweiten Match des Tages als Außenangreiferin agieren. Dadurch war die Feldabwehr der VSG nicht mehr so stabil. „Und es gab auch immer wieder Phasen, in denen der Ball schlecht angenommen wurde“, räumte Graf ein.

Auch die Partie gegen Ingolstadt verlor die Spielgemeinschaft aus Wolfratshausen, Münsing und Geretsried mit 1:3. „Es gab durchaus gute Spielzüge, und wir konnten den Gegnerinnen zeigen, was wir drauf haben. Leider hat uns am Ende immer das Quäntchen Glück gefehlt“, sagte die Teamsprecherin enttäuscht.

Am nächsten Spieltag, der am Samstag, 21. Januar, um 14 Uhr beim TSV Unterpfaffenhofen-Germering stattfindet, sollten die VSG-Frauen zumindest einen Sieg einfahren, um nicht doch noch am Ende um den Verbleib in der Bezirksliga bangen zu müssen. Da die Gastgeberinnen mit null Punkten den letzten Platz in der Tabelle belegen, müsste dies auch möglich sein. Zweiter Gegner an diesem Tag ist der weitaus stärkere TSV Turnerbund München II, der im Moment auf Rang zwei liegt. Anders als bei allen anderen Ligakonkurrenten, die noch mehrere Begegnungen absolvieren müssen, verbleibt dem Team von Trainer Habboubi dann nur noch ein letzter Spieltag im Februar, um aktiv Punkte sammeln zu können. Ansonsten ist man auf die Konkurrenz angewiesen, um nicht noch in die Abstiegsrelegation reinzurutschen. „Noch ist nichts verloren – mit Ausnahme der Dachauerinnen ist in dieser Liga jedes Team bezwingbar“, gibt sich Veronika Graf kämpferisch.

Martina Sommer

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