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Stadionverein bietet öffentlichen Lauf und Schlägerlauf an – Maskenpflicht gilt

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Von: Doris Schmid

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Kufenflitzer: Beim öffentlichen Lauf können auch Anfänger ihre ersten Schritte auf dem Eis machen.
Kufenflitzer: Beim öffentlichen Lauf können auch Anfänger ihre ersten Schritte auf dem Eis machen. © Sabine Hermsdorf-Hiss

Bereits seit Saisonbeginn findet im Heinz-Schneider-Eisstadion wieder ein öffentlicher Lauf statt. Jeden Freitag, Samstag und Sonntag können Kufenflitzer ihre Schuhe schnüren.

Geretsried – „Anfangs waren nicht so viele Leute da“, räumt Stadionchef Rico Lehwald im Gespräch mit unserer Zeitung ein. „Aber die Eisfläche stand ja, und dann haben wir den öffentlichen Lauf auch gleich angeboten.“ Der Vorsitzende des Betreibervereins glaubt nicht, dass es an den zum Teil noch sommerlichen Temperaturen lag. „Die Leute waren am Anfang noch sehr unsicher wegen Corona.“ Grundsätzlich gilt wie berichtet im Stadion Maskenpflicht. Dafür dürfen bis zu 1000 Besucher in die Eishalle.

Besuchern ist Freude anzumerken

Zur Freude von sportbegeisterten Schülern fand in den Herbstferien täglich ein öffentlicher Lauf statt. Dieses Angebot wurde laut Lehwald gut angenommen. Während des Gesprächs mit unserer Zeitung zählt der Stadionchef 60 Hobbyläufer, darunter viele Kinder. „Das sind Besuchszahlen, da freut man sich, dass der Eissport wieder angefangen hat“, meint der Betriebsleiter. Und auch den Besuchern sei die Freude darüber anzumerken, dass sie wieder aufs Eis dürfen. An drei Tagen in der Woche öffnet das Stadion seine Pforten für kleine und große Schlittschuhläufer: freitags, samstags und sonntags jeweils für eineinhalb Stunden.

Ideal wären in dieser Zeit 350 bis 400 zahlende Gäste, die sich im Stadion aufhalten, sagt Lehwald mit Blick auf die Einnahmenseite. Abstand genommen habe man hingegen von einem Termin am Abend. Die Nachfrage sei immer schwächer geworden. „Den haben wir aus dem Belegungsplan rausnehmen müssen.“ Stolz ist Lehwald auf den öffentlichen Schlägerlauf, der seit etwa fünf Jahren in Geretsried angeboten wird. Eltern wie Kinder könnten sich an Schläger und Puck ausprobieren, bevor sie den Schritt in den Verein wagen. Dieses Angebot werde von Jahr zu Jahr besser angenommen. Inzwischen sei die Nachfrage so groß, dass man eine Obergrenze eingeführt hat: Maximal 60 Läufer dürfen aufs Eis, „sonst macht es keinen Spaß mehr“.

Die Corona-Regeln im Überblick

Im gesamten Eisstadion herrscht seit dem 6. November FFP2-Maskenpflicht – Ausnahmen von dieser Regelung bestehen laut Webseite lediglich bei der tatsächlichen Sportausübung (nicht öffentlicher Lauf), für Menschen mit ärztlichem Attest und Kinder unter sechs Jahren. Der Aufenthalt im Stadion für Kinder von 12 bis 16 Jahren ist bis zum 31. Dezember mit 3G-Regel erlaubt. 3G gilt für Kinder von sechs bis zwölf Jahren während der Schulzeit, da diese dort regelmäßigen Testungen unterliegen. Der Schülerausweis gilt für Kinder ab zehn Jahren als Testnachweis. Kinder bis zum sechsten Geburtstag sind von der Regelung nicht betroffen. Ab 17 Jahren gilt für alle Besucher (ausgenommen sind Mitarbeiter des Betreibervereins, des Sportvereins und ehrenamtliche Helfer) die 2G-Regel. Zuschauer dürfen sich nur unter Einhaltung der Vorgaben des geltenden Hygienekonzepts im Stadion aufhalten. 

Der Betreiberverein des Eisstadions ist gemeinnützig und nicht darauf aus, Gewinne zu erwirtschaften. „Die Mittel, die wir haben, reichen aus“, sagt Lehwald. „Und wir sind froh darum, dass alle das Stadion nutzen können.“ Der Vorsitzende des Betreibervereins hofft, „dass wir es wegen Corona nicht wieder schließen müssen“.

Info

Der öffentliche Lauf im Heinz-Schneider-Eisstadion an der Jahnstraße 25 findet freitags von 14.30 bis 16 Uhr, samstags von 13.30 Uhr bis 15 Uhr und sonntags 14 bis 15.30 Uhr statt. Kinder (7 bis 12 Jahre) bezahlen 3 Euro, Erwachsene (ab 13 Jahren) 3,60 Euro und Zuschauer 1 Euro Eintritt. Die Leihgebühr für Schlittschuhe beträgt 3,50 Euro.

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