Räumung am Hauptbahnhof - das war der Grund

Räumung am Hauptbahnhof - das war der Grund
+
Entlang der Isar soll der Natur- und Kulturlehrpfad beginnen und sich über einen 40 Kilometer langen Rundweg durch die Stadt erstrecken. 

Projekt in Arbeit

Stadt sucht Fördertopf für Kultur- und Naturlehrpfad

  • schließen

Geschichte, Geologie, Biologie und Kultur erlebbar machen: Das soll der Kultur- und Naturlehrpfad. Die Planung ist schon recht konkret, hängt aber noch von der Förderung ab. Die Stadt prüft derzeit verschiedene Möglichkeiten.

Geretsried – Es gibt viele Themen, die die Stadtverwaltung im Hintergrund bearbeitet. Eines davon ist der Kultur- und Naturlehrpfad. „Wir kommen nicht so tatkräftig voran, wie wir es gerne hätten“, sagt Pressereferent Thomas Loibl. In der jüngsten Ratssitzung informierte Ute Raach, Geschäftsleitende Beamtin, über den Stand des Projekts.

„Derzeit klopfen wir die Zuschussmöglichkeiten ab“, sagte Raach. Loibl erläutert: Die Stadt und die Leitbildgruppe warten darauf, endlich weitermachen zu können. Der Knackpunkt ist, dass manche Fördertöpfe nur angezapft werden können, wenn die Umsetzung des Projekts noch nicht begonnen hat. Zudem gibt es laut Loibl verschiedene Möglichkeiten finanzieller Unterstützung. Davon sei letztlich abhängig, wie der Pfad ausgestaltet wird. Gleiches gilt für den Zeitpunkt der Eröffnung. „Wir sind in Wartestellung“, sagt der Pressereferent.

Pfad soll 40 Kilometer lang werden

Tatsächlich ist die Planung des Kultur- und Naturlehrpfads schon weit gediehen. Wenn der Rundweg einmal fertig ist, soll er 40 Kilometer lang sein und mit dem Bewegungsparcours und einer Nordic-Walking-Strecke verschmelzen. Es wird Tafeln geben, auf denen eine Beschreibung sowie ein QR-Code stehen. Ergänzend dazu ist eine App für das Smartphone geplant, in der jede Station audio-visuell aufbereitet ist.

Allein 20 solcher Tafeln, die entlang der Isar stehen sollen, hat sich die Leitbildgruppe, in der sich zwischen 10 und 15 Bürger sowie Mitglieder des Arbeitskreises Historisches Geretsried engagieren, einfallen lassen und inhaltlich vorbereitet. Sechs davon hat die Gruppe ausgewählt, die für den Anfang aufgestellt werden sollen. Am Eisstadion beginnend werden sich Ausflügler Richtung Norden mit Themen wie der Urzeit, dem Isarhochufer oder der Pionierpflanze beschäftigen können. Von dort wird der Pfad modular erweitert.

Sinne schärfen

„Der Pfad soll Natur erlebbar und begreifbar machen“, sagt Loibl. Er solle erklären, welche besonderen Pflanzen und Tiere es in der Umgebung gibt und warum sie schützenswert sind. „Geretsried als Stadt im Grünen will natürlich auch den Naturraum positiv erschließen und an konkreten Punkten die Sinne schärfen für das Schöne und Wertvolle vor unserer Haustür“, erklärt Bürgermeister Michael Müller.

Die Idee entstand im Rahmen des Leitbildprozesses und baut auf Überlegungen des Arbeitskreises Historisches Geretsried sowie auf der Bewerbung für die Kleine Gartenschau 2008 auf. Sobald die Förderung geklärt und das Konzept ausgearbeitet ist wollen die Planer den Pfad im Kulturausschuss vorstellen.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Bundestagswahl: Große Live-Interview-Serie startet heute Abend
Das gab‘s so noch nie. Ab heute Abend interviewen wir jeden Direktkandidaten für unseren Wahlkreis live - die Fragen kommen von Ihnen. Wir starten heute Abend um 19.30 …
Bundestagswahl: Große Live-Interview-Serie startet heute Abend
Die Friseurmeisterin mit dem strahlenden Lächeln
Ihr strahlendes Lächeln und ihre freundliche Art werden immer in Erinnerung bleiben. Mit 89 Jahren starb kürzlich Klara Kotz, Friseurmeisterin und langjährige Inhaberin …
Die Friseurmeisterin mit dem strahlenden Lächeln
Deshalb gibt es vorerst keine Sicherheitswacht für Geretsried
Wolfratshausen bekommt eine Sicherheitswacht, doch für Geretsried ist das im Moment kein Thema. In einer nicht öffentlichen Sitzung wurde beschlossen, erst einmal …
Deshalb gibt es vorerst keine Sicherheitswacht für Geretsried
Ein Nilpferd am Badestrand
Vor rund drei Wochen kamen Vorstandsmitglieder des Ostuferschutzverbands (OSV) überraschend in die Werkstatt des Bildhauers Hans Neumann nach Münsing. Sie hätten gerne …
Ein Nilpferd am Badestrand

Kommentare