Petry kündigt Austritt aus AfD an - Verlässt Pretzell NRW-Fraktion?

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Mit dem Hammer auf den Ambos: In der alten Dorfschmiede konnten die Besucher des Tags des offenen Denkmals Michael Ertlmeier (re.) und Lorenz Freiseisen über die Schulter schauen. 

Stahlblumenstrauß und Spanferkel

Tag des offenen Denkmals: Das macht der Geltinger Kunstschmied

Hämmern und das Knistern des Feuers waren am Sonntag in der alten Dorfschmiede in Gelting zu hören. Dort durften die Besucher am Tag des offenen Denkmals wieder dem Ascholdinger Kunstschmied Michael Ertlmeier und seinem Helfer-Lehrling Lorenz Freiseisen über die Schulter sehen. 

Gelting – In der alten Dorfschmiede fertigten die beiden vor drei Jahren eine Friedenstaube, die kurz darauf in das krisengeschüttelte Land Ukraine geschickt wurde. „Die Lage dort hat sich seitdem eher verschlimmert“, berichtete Ertlmeier am Sonntag. Deshalb habe er sich dazu entschlossen, diesmal aus Eisen einen Blumenstrauß mit einer Träne anzufertigen. „Es muss auch noch Idealisten geben, die diesen Job machen“, sagte der Ascholdinger Kunstschmied.

Auf dem Dorfplatz war einiges geboten

Da es in der bereits 1671 gegründeten Dorfschmiede aufgrund des ständig brennenden Feuers recht heiß war, nutzten viele Besucher im Anschluss die Gelegenheit, das zweite offene Denkmal in Gelting zu besuchen und bestiegen den wesentlich kühleren Turm in der benachbarten Filialkirche St. Benedikt. Dass die Fernsicht über die Voralpenlandschaft diesmal im Gegensatz zum sonnigen Tag des offenen Denkmals im Vorjahr etwas zu wünschen übrig ließ, nahmen die Besucher gelassen hin. Schließlich war auf dem Dorfplatz noch einiges mehr geboten.

Das Geltinger Dorffest, das heuer bereits zum neunten Mal stattfand, lockte mit Kuchen, Spanferkel und Karamel. Erstmals war in diesem Jahr der Landgasthof „Alter Wirth“ mit einem Stand vertreten. „Wir haben einfach im Dorfladen gefragt, ob wir mitmachen dürfen, und sofort eine Zusage bekommen“, erklärte Wirtin Daniela Schmidmaier. Trotz der kühlen Temperaturen wurde auch die eine oder andere Kugel Eis am Dorffest verkauft. Noch größer aber war der Andrang aber beim Kinderschmink-Stand.

Der heimliche Bürgermeister Geltings und Dorfladen-Vorstandsvorsitzende Franz Wirtensohn freute sich über ein gut besuchtes Dorffest. „Noch am Vorabend und heute früh hat ständig das Telefon wegen vieler Anfragen von besorgten Aufbauhelfern geklingelt“, sagte er. Am Ende lief aber wieder alles glatt – so wie jedes Jahr beim Dorffest.

Peter Herrmann

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