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Groß war die Erleichterung beim ESC Geretsried nach dem engen 5:2-Sieg über Passau, zu dem Maximilian Hüsken (li.) und Nino Poch jeweils ein Tor beisteuerten.

Eishockey

Tapfere Gegenwehr in Unterzahl

Bei ihrem 5:2-Heimsieg schlagen die  Geretsrieder River Rats die EHF Passau mit Glück und Geschick.

Geretsried Enger als es das Ergebnis vermuten lässt, verlief am Sonntagabend das Bayernliga-Duell der Geretsrieder River Rats gegen die EHF Passau: Beim 5:2 (3:1, 0:1, 2:0)-Erfolg hätte die Partie vor allem im zweiten Drittel, als die Hausherren einige brenzlige Situationen überstehen mussten, gut und gerne zugunsten der Black Hawks kippen können. „Wir haben gewusst, dass die Passauer schnell und technisch stark sind. Und sie haben uns alles abverlangt“, erklärte ESC-Trainer Ludwig Andrä nach dem Match. Dass sein Team die Punkte behalten durfte, habe es unter anderem einer „super Leistung“ von Torhüter David Albanese zu verdanken.

Der Goalie stand nach seiner langen Verletzungspause das zweite Mal im Kasten, während Verteidiger Vladimir Zvonik (Schnittwunde am Ohr) pausieren musste. Es begann gut für die River Rats, denn Ondrej Horvath gelang nach drei Minuten die Führung in Überzahl. Zwischenzeitlich ließen die Gäste ihre Gefährlichkeit aufblitzen, doch Nino Poch (15.) und Dominic Fuchs (17.) schossen einen beruhigenden 3:0-Vorsprung heraus. Kurz vor der ersten Sirene gelang jedoch Philipp Müller der 1:3-Anschlusstreffer.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts stand der ESC fast permanent in Unterzahl auf dem Eis, wehrte sich aber tapfer. So gelang den Passauern bei drei Powerplays nur ein Tor durch Petr Sulcik (25.). Horvath scheiterte bei einem Alleingang, und im Schlussdrittel suchten beide Teams die Entscheidung. Wieder hatten die River Rats einiges Glück, ehe Hans Tauber mit einem tollen Solo das 4:2 (51.) gelang. Als die EHF ihren Torhüter vom Eis nahmen, machte Maximilian Hüsken mit einem Empty-Net-Goal zum 5:2 (59.) alles klar. Ludwig Andräs Fazit: „Unser Vorrundenziel mit 20 Punkten ist damit noch übertroffen worden.“

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