„Viele clubeigene Tennisspieler müssen im Winterhalbjahr die umliegenden Tennishallen benutzen“

Tennisclub: Jetzt schmiedet ein Arbeitskreis Hallenpläne

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Der Vorbescheid ist da, nun ist aber die Frage, ob die Mitglieder überhaupt eine eigene Halle haben wollen. Ein Arbeitskreis befasst sich nun mit dem Plan.

Geretsried – Wollen die Mitglieder des Tennisclubs (TC) Geretsried eine eigene Halle bauen? Um diese Frage ging es unter anderem in der Jahresversammlung in den Ratsstuben. Wie berichtet hat der TC einen Vorbescheid des Landratsamts, auf den Tennisplätzen acht bis zehn ein solches Gebäude zu errichten. Ob und wann die Notwendigkeit dazu besteht, hänge aber allein von den Mitgliedern ab, betonte Vereinschef Klaus Köhler. „Diese müssen sich positiv dafür aussprechen“, berichtet Rosemarie Schardt, zuständig für die Pressearbeit des Vereins.

Tennisnachwuchs: Für ihre hervorragenden Ergebn isse wurden Pia Schröder (670 LK-Punkte) und Roman Pelz (660 LK-Punkte) von der Jugendwartin mit einem Pokal geehrt.

In der Versammlung stimmten die Mitglieder nur darüber ab, ob der „Arbeitskreis pro Halle“ seine Tätigkeit fortsetzen soll. Mit 41 zu 35 votierten die Anwesenden für die Projektgruppe, sieben Mitglieder enthielten sich der Stimme. Mit der Halle könnte sich der Verein wetterunabhängig machen. „Viele clubeigene Tennisspieler müssen im Winterhalbjahr die umliegenden Tennishallen benutzen“, so Schardt.

Die übrigen Tennisplätze, also eins bis sieben, werden in diesem Herbst saniert. Dafür hat der TC einen Zuschuss in Höhe von 40 000 Euro von der Stadt erhalten. Köhler berichtete auch, dass der Verein „nach 38 Jahren endlich die offizielle Baugenehmigung für das bis jetzt als Schwarzbau geführte Clubheim“ in den Händen hält.

Tennisveteran: Eine besondere Urkunde überreichte Vorsitzender Klaus Köhler an den aktiven Tennisspieler Arnulf Killmann für 60 Jahre Mitgliedschaft.  

Zufrieden stimmte den Vorsitzenden auch der Blick auf die Mitgliederzahl. Sie ist auf 338 angestiegen. Die 27 Neuzugänge im vergangenen Jahr führte Schriftführer Christian Schiller auch auf die hervorragende Jugendarbeit von Steffi Mühlbauer zurück. Die Altersgruppe 10 bis 19 Jahre zählt aktuell 80 Mitglieder, die Gruppe 40 bis 49 Jahre 48 Mitglieder.

Zweiter Vorsitzender Ingo Lutze stellte einen Antrag auf Erhöhung der Gastspielgebühr, der laut Schardt „von den Mitgliedern mit großer Mehrheit“ angenommen wurde. Schatzmeister Andreas Krämer sprach angesichts eines ähnlich hohen Gewinns wie vor acht Jahren von einem Rekordjahr 2017.

So könne der Verein Rücklagen für Investitionen bilden. Sportwart Axel Freitel zog eine positive Bilanz der Punktspiele im vergangenen Jahr. Es gab drei Aufstiege, vier Klassenerhalte und keine Abstiege. Für die an diesem Samstag beginnende Saison seien 14 Mannschaften vom TC gemeldet, darunter eine neue Sechser-Damen-Mannschaft. Als hauptberufliche Trainer unterstützen Miriam und Patrick Sener den Verein.  sw

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