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Schön brav bleiben: Ausgebüxte Jungrinder besuchten am Samstag die Geretsrieder Polizeiinspektion.

Tierisches Deja-Vu

Diese Rinder scheinen große Fans der Geretsrieder Polizei zu sein

  • Magdalena Höcherl
    vonMagdalena Höcherl
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Besonderen Besuch bekam die Geretsrieder Polizei am Samstag - zum zweiten Mal: Wie schon im vergangenen Oktober machten einige Jungrinder eine Stippvisite in der Inspektion an der Jeschkenstraße.

Geretsried – Tierisches Deja-Vu auf der Geretsrieder Polizeiwache: Vergangenen Oktober waren es 13 Rinder, heuer besuchten am Samstag acht Pinzgauer Kälber die Inspektion an der Jeschkenstraße. „Um 14.50 Uhr erhielten wir eine Mitteilung, wonach mehrere Rinder auf der Jeschkenstraße unterwegs seien“, berichtet ein Beamter. Eine Streife wollte sich auf den Weg machen, brauchte jedoch das Polizeigelände gar nicht zu verlassen. „Denn als die Kälber den Streifenwagen erblickten, folgten sie brav und gesittet in den Innenhof“, so der Geretsrieder Polizist weiter. Dort warteten die Tiere unter Obhut der Polizei auf ihren Besitzer, ein Landwirt aus Hechenberg, der im Gemeindegebiet Königsdorf ebenfalls Rinder untergebracht hat. 

Laut Polizeibericht stellte sich heraus, dass die Kälber bereits in der Früh von ihrer Weide ausgebüxt waren und wieder eingefangen worden waren. Wie es die Jungtiere ein zweites Mal geschafft und warum sie sich auf den Weg zur Polizei gemacht hatten, konnte nicht geklärt werden. „Vielleicht lag es an den motivierten Hütebeamten“, mutmaßt ein Beamter schmunzelnd. Ob sich die Rinder auch im nächsten Jahr noch einmal zur Wache trauen, ist ungewiss. Die Tiere wurden wegen ihres Verhaltens eindrücklich belehrt – in der Hoffnung, dass es 2018 kein Wiedersehen gibt. 

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