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Das Opfer von Tierquälern: Die Katze „Schnurrli“ ist offenbar mit Hockeyschlägern malträtiert worden.

Unfassbare Tierquälerei

Katze Schnurrli mit Hockeyschläger brutal verprügelt

Geretsried – Wie kann man zu solch einer Tat fähig sein? Katze "Schnurrli" ist brutal mit einem Hockeyschläger verprügelt worden. Es ist nicht das erste Mal, dass die Katze gequält wurde.

++ Update vom 1. Juli, 14.30 Uhr: Die Geschichte der verprügelten Katze rührt unsere Leser. Zwei von ihnen haben die Belohnung für Hinweise auf Ergreifung des Täters auf 400 Euro verdoppelt.

Wie man zu einer solchen Tat fähig sein kann, kann der Katzenbesitzer nicht begreifen. Vor einigen Tagen wurde Schnurrli, der 16-jährige Kater des Mannes aus Geretsried, der anonym bleiben möchte, übel zugerichtet. Mit einer gebrochenen Hüfte wurde der Vierbeiner in die Tierklinik in Weilheim eingeliefert und operiert.

Die Verletzungen sind die Folgen einer Misshandlung

Die Verletzungen sind laut Tierarzt die Folgen einer Misshandlung. „Einen Autounfall konnte man ausschließen“, berichtet der Katzenbesitzer. „Zwei Frauen haben gesehen, wie sich mein Kater schwer verletzt in den Wald verkrochen hat." Die beiden Frauen brachten Schnurrli in die Tierklinik – und baten dann unsere Zeitung um Hilfe. Via Facebook konnte der Besitzer des verletzten Tieres ausgemacht werden.

Schnurrli ist schon einmal verprügelt worden

Mittlerweile steht fest: Der Vierbeiner ist bereits zum zweiten Mal das Opfer von Tierquälern geworden: „Eine Nachbarin hat beobachtet, wie zwei Jugendliche mit einem Hockeyschläger auf Schnurrli eingeschlagen haben“, sagt sein Herrchen. Genaue Hinweise auf die Täter konnte die Zeugin jedoch nicht geben. In der Nachbarschaft spielen zwar regelmäßig Kinder auf der Straße Hockey, „von denen will es aber natürlich keiner gewesen sein“, sagt der Katzenbesitzer, der Anzeige gegen Unbekannt erstattet hat. Ein Geretsrieder Polizeibeamter bestätigt auf Nachfrage unserer Zeitung, dass ermittelt wird. Weitere aktuelle Fälle von Tierquälerei sind ihm nicht bekannt. „So etwas kommt zum Glück sehr selten vor."

Trotz der Qualen: Die Katze will wieder raus ins Freie

Schnurrli ist inzwischen wieder zu Hause. „Man sieht ihm beim Gehen sein Alter sowieso schon an“, berichtet sein Besitzer. „Durch die schwere Verletzungen schleppt er sich aber nur noch durch die Wohnung.“ In den nächsten rund sechs Wochen muss Schnurrli auf Anraten des Tierarztes die Wohnung hüten. Ob er danach wieder ins Freie darf, weiß sein Besitzer noch nicht. „Wir haben Angst, dass sich so etwas wiederholt“, sagt er. „Solange die Täter nicht gefunden werden, kann ich Schnurrli nicht mit gutem Gewissen nach draußen lassen.“ Obwohl das Tier so schwer misshandelt wurde, hält es der Vierbeiner kaum mehr aus, im Haus gefangen zu sein. „Unser Kater ist es gewohnt, immer nach draußen zu dürfen und durch die Nachbarschaft zu ziehen.“

Der Katzenliebhaber gibt die Suche nach den Tierquälern nicht auf. Er hat eine Belohnung von 200 Euro für sachdienliche Hinweise auf den oder die Täter ausgelobt. Zeugen melden sich bei der Geretsrieder Polizei unter Ruf 0 81 71 /9 35 10.

von Dominik Stallein

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