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TuS: „Oliver Roth ist eine Klasse für sich“

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Mit ihrem 3:0-Erfolg im Herrendoppel legten Spielertrainer Oliver Roth (li.) und Kevin Feibicke den Grundstein für den Geretsrieder Sieg gegen Neuhausen.
Mit ihrem 3:0-Erfolg im Herrendoppel legten Spielertrainer Oliver Roth (li.) und Kevin Feibicke den Grundstein für den Geretsrieder Sieg gegen Neuhausen. © hl

Geretsrieder Badminton-Team gewinnt das oberbayerische Derby in der 2. Bundesliga Süd gegen den TSV Neuhausen-Nymphenburg mit 6:1

Geretsried – Eine klare Angelegenheit war das oberbayrische Derby in der 2. Badminton-Bundesliga für den TuS Geretsried: Die Mannschaft um Spielertrainer Oliver Roth besiegte in eigener Halle den TSV Neuhausen-Nymphenburg deutlich mit 6:1. „So ein 6:1-Erfolg bringt einen Zusatzpunkt und lässt uns in der Tabelle auf Rang acht steigen. Jetzt haben wir fünf Punkte Abstand zu den Abstiegsplätzen“, freute sich Teamorganisator Sascha Gnalian nach dem spannenden Match. In den sieben Duellen konnte Nymphenburg nur vier Sätze gewinnen. Nach einem Satzverlust im Damen-Doppel mit Michelle Deschle/Paula Kick kam nur noch Philip Bußler im zweiten Einzel zum Ehrenpunkt gegen seinen ehemaligen Trainingspartner Simi Pal. Dabei gewann der frühere Geretsrieder Nachwuchsakteur beim 11:7, 14:15, 5:11, 6:11 drei Sätze. Zudem bekam sein vormaliger Coach Oliver Roth ein Kompliment von Bußler: „Julian Blaumoser und ich lagen im ersten Herrendoppel im zweiten Satz gegen Oli und Kevin Feibicke mit 7:4 vorne, und wir waren richtig gut. Dann hat Oli angezogen. Er ist in unserer Liga einfach eine Klasse für sich.“

Die Zuschauer sahen eine insgesamt hervorragende Mannschaftsleistung des TuS. Kevin Feibicke hatte den Eindruck, endlich seine Präzision wieder auf den Court gebracht zu haben: „Meine präzisen Bälle fehlten mir bisher in der Saison, heute flogen sie genau“, freute sich der Youngster.

Mit diesem Drei Punkte-Erfolg lässt sich das nächste Heimspiel-Wochenende am 11./12. Dezember optimistisch angehen. Am Samstag bekommen es die Geretsrieder mit dem ungeschlagenen Tabellenzweiten 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim II zu tun. Am Sonntag geht es gegen den Abstiegskandidaten SV Fischbach, der allerdings zuletzt in Bischmisheim nur knapp mit 3:4 verloren hat. „Die Fischbacher haben alle ihre Punkte in den Damen-Spielen geholt“, warnt Uwe Eckhoff. Deshalb hofft der TuS-Abteilungsleiter, dass Jung-Nationalspielerin Antonia Schaller das Team verstärken wird. Aber ihr Back-up aus Malaysia, Sylvia Kavila Kumares, die derzeit in Oberbayern lebt, hat noch kein Einzel verloren, betont Eckhoff. Auch Neuhausen-Nymphenburg bekommt es noch mit Fischbach zu tun, weshalb die Geretsrieder den Münchnern die Daumen drücken. Eckhoff: „Beide oberbayerischen Mannschaften sollen in die 2. Bundesliga, damit es auch weiterhin so spannende Derbys gibt.“  ue

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