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Bleiben für den Tennisclub am Ball: (v. li.) Schatzmeister Andreas Krämer, Schriftführer Christian Schiller, Jugendwartin Stefanie Mühlbauer, Webmaster Christian Willmann, Vorsitzender Klaus Köhler, Vize-Vorsitzender Ingo Lutze und Sportwart Axel Freitel. (Klick für großes Bild)

Vereinsheim muss renoviert werden

Überträgt Tennisclub sein Grundstück an die Stadt?

Geretsried – Der Tennisclub Geretsried hat in seiner Jahresversammlung wichtige Punkte beraten. Klaus Köhler bleibt Vorsitzender.

Überträgt der Tennisclub (TC) Geretsried sein Grundstück am Isardamm an die Stadt? Diese Frage diskutierten kürzlich rund 90 Mitglieder in der Jahresversammlung des Vereins im Ratsstubensaal. Auf der Tagesordnung standen außerdem Vorstandswahlen.

Im vergangenen Jahr verzeichnete der Verein 269 aktive Mitglieder – das sind 90 Prozent aller Mitglieder. Vorsitzender Klaus Köhler lobte in seinem Rückblick vor allem die Jugendarbeit des Vereins. Er bezeichnete sie als „die beste Jugendarbeit des Landkreises im Jahr 2015“. Insgesamt spielen 90 Kinder und Jugendliche beim TC Tennis. Vize-Vorsitzender Ingo Lutze ergänzte: „Letztes Jahr haben alle Ehrenamtlichen, die im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit tätig sind, ein erweitertes Führungszeugnis abgegeben, sodass man nun sicher sein kann, dass die richtigen Leute am richtigen Fleck arbeiten.“

Christian Schröder gab in der Versammlung seinen Posten als Jugendwart ab. Die anwesenden Kinder und Jugendlichen bedankten sich herzlich bei ihm. Zu seiner Nachfolgerin wählten die Mitglieder Stefanie Mühlbauer. Alle anderen Mitglieder der Vorstandschaft wurden von den Anwesenden in ihren Ämtern bestätigt.

Um die zehn Sandplätze am Isardamm zu erhalten, muss laut Köhler unbedingt etwas getan werden. „Mit dem jetzigen Vermögen des Vereins könnte man nur drei Plätze sanieren“, sagte Schatzmeister Andreas Krämer. Die Vorstandschaft war sich einig, dass auch dem Clubheim eine Renovierung gut tun würde. Der Verein braucht also Geld. Darum habe man die Stadt Geretsried bereits um finanzielle Unterstützung gebeten. Die Kommune sei aber nur bereit, in ihre eigenen Anlagen zu investieren. Deshalb stellte die Vorstandschaft in der Versammlung den Antrag, mit der Stadt über eine Grundstücksübertragung zu verhandeln, da bei einer Vereinsauflösung das Vermögen ohnehin auf die Stadt übergehen würde. Die Mitglieder stimmten dem Antrag mehrheitlich zu, forderten jedoch, darauf zu achten, ein Bleiberecht für den Verein im Grundbuch zu verankern und vor Beschlüssen noch einmal eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Zudem solle man andere Möglichkeiten der Finanzierung wie Kredite nicht außer Acht lassen.

Um mehr Einnahmen zu generieren, stellte Köhler den Antrag, die Beitragsermäßigungen für langjährige Mitglieder im Sinne der Gleichberechtigung abzuschaffen. So sollen alle Erwachsenen den gleichen Jahresbeitrag von 230 Euro bezahlen. Der Antrag wurde mit 14 Gegenstimmen und acht Enthaltungen angenommen.

Neu ist auch der Familienbeitrag: Demnach bezahlt eine Familie mit einem vollzahlenden Mitglied nur 30 Euro pro Kind. So möchte sich der Verein attraktiver für Familien machen.

Tag der offenen Tür

Wer gerne einmal Tennis spielen möchte, sollte sich Sonntag, 24. April, vormerken. An diesem Tag veranstaltet der Club einen Tag der offenen Tür.

von Jessica Höck

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