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Bäume und Bänke: Der Entwurf zeigt, wie der Künnekeweg in Zukunft ausschauen soll.

Sechs Wochen Baustelle

Umgestaltung des Künnekewegs hat begonnen

Geretsried – Mit Verkehrsbehinderungen müssen die Anwohner im Viertel rund um den Neuen Platz rechnen. Die Umbauarbeiten des Künnekewegs haben begonnen. Laut Stadtbauamt wird die Bauzeit etwa sechs Wochen betragen.

Nach dem Spatenstich Mitte Mai war der Umbau ins Stocken geraten (wir berichteten). „Wir haben das Projekt wegen der Behindertenfreundlichkeit zurückgestellt“, sagte Vize-Bauamtsleiter Andreas Porer Anfang September auf Nachfrage unserer Zeitung. Jetzt seien die Bauarbeiten in vollem Gange. Sie erstrecken sich von der ehemaligen Santander-Bankfiliale im großen Baugenossenschafts-Gebäude bis zum Spielplatz am Künnekeweg. Während der Straßenbauarbeiten wird der Verkehr über die Richard-Wagner-Straße umgeleitet, für Anwohner ist die Zufahrt bis zur Baustelle auch während der Bauarbeiten frei.

Der Bau der Kindertagesstätte und die Verlegung des Spielplatzes machten es laut Martin Hilbert vom Architekturbüro XO-Studio erforderlich, die Verkehrssituation am Künnekeweg neu zu regeln. Zugleich soll für Fußgänger eine bessere Verbindung zur Sudetenstraße geschaffen werden. 300 000 Euro nimmt die Stadt Geretsried dafür in die Hand. Außerdem wurde das Projekt für das Förderprogramm „Soziale Stadt“ angemeldet.

Der Umbau des Künnekwegs soll von Anfang an barrierefrei erfolgen. Auch die Belange der Blinden und Sehbehinderten sollen „maßgeblich“ berücksichtigt werden. Da gibt es beim bereits sanierten Neuen Platz noch Nachholbedarf. Bei einem Ortstermin mit Vertretern des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbunds hatte sich herausgestellt, dass der Platz zwar barrierefrei ist. Sehbehinderte Menschen würden sich mit der „taktilen“ Orientierung allerdings schwer tun, so Porer.

Für die Anwohner des Künnekewegs hat die Stadt Geretsried noch eine erfreuliche Nachricht: Weil der rund 300 000 Euro umfassende Umbau des Künnekewegs über das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ gefördert wird, „bleiben die Anwohner – wie schon beim Neuen Platz – von Straßenausbaubeiträgen verschont“, erklärt der Vize-Bauamtsleiter.

nej

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