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Mit einem 4:3-Erfolg über Marktheidenfeld haben die Geretsrieder Badminton-Cracks die Hinrunde in der 2. Bundesliga Süd abgeschlossen. TuS-Kapitän Noah Gnalian (Bild) ist zuversichtlich, dass der Klassenerhalt gelingen kann. 

Badminton

„Unser Problem waren die Doppel“

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Im Interview spricht TuS-Kapitän Noah Gnalian über die schwierige Hinrunde in der 2. Bundesliga Süd und die Chancen der Geretsrieder auf den Klassenerhalt.

Geretsried – Pünktlich zum Jahresende gab’s den zweiten Saisonsieg für das Geretsrieder Badmintonteam in der 2. Bundesliga Süd: Gegen den TV Marktheidenfeld gewann der TuS mit 4:3 (siehe Bericht rechts) und wahrte damit seine Chance auf den Klassenerhalt. Einen wichtigen Punkt steuerte Noah Gnalian bei, der das letzte Herreneinzel gegen den ehemaligen Bundesliga-Akteur Christopher Ames mit 3:0 gewann. Sportredakteur Thomas Wenzel sprach mit dem 21-jährigen Kapitän des TuS, dessen größter Erfolg Rang drei bei der Deutschen U 22-Meisterschaft war und der an der TU München Wirtschaftswesen studiert.

Herr Gnalian, Sie spielen mit Ihrem Heimatverein erstmals in der 2. Bundesliga Süd. Wie fällt Ihre Bilanz als Kapitän für die Hinrunde aus?

Durchwachsen, denn wir haben doch einige Partien sehr knapp verloren. In den Einzeln lief es eigentlich ganz gut bei allen, zumal ja zum Beispiel Ann-Kathrin Spöri immer gewinnt, wenn sie dabei ist. Aber unser Problem waren die Doppel.

Momentan steht der TuS auf dem vorletzten Tabellenplatz. War es der Mannschaft nach dem Aufstieg klar, dass es so schwer werden wird?

Ja, es war allen klar, dass sie noch ein Stück zulegen müssen in ihren Leistungen. In Sachen Geschwindigkeit und Taktik gibt es da schon erhebliche Unterschiede.

Und wie unterscheidet sich die 2. Bundesliga noch im Vergleich zur Regionalliga?

Das Niveau von allen Akteuren ist höher. Einer unserer Konkurrenten hat einen israelischen Nationalspieler in seinen Reihen (Misha Zilberman vom TSV Neuhausen-Nymphenburg, Anm. d. Red.). Der liegt in der Weltrangliste auf Platz 30 oder so. Einen nominell besseren Spieler gibt es in Deutschland nicht einmal in der 1. Bundesliga.

Und es gibt eine andere Zählweise ...

Ja, es werden drei Gewinnsätze nur noch bis jeweils elf Punkte gespielt. Das ist natürlich etwas besser für offensivere Spieler; vorher hatten die konditionsstarken Leute einen Vorteil.

Am 12. Januar 2019 geht es weiter mit dem Rückspiel in Marktheidenfeld. Was lässt sich für die Rückrunde verbessern?

Die Doppelspiele und unsere Fitness. Wobei es in den Doppeln schon viel besser läuft, wie man zum Beispiel heute bei der Begegnung von Mark Brady mit meinem Bruder Samuel (3:1 gegen Specht/Ames, Anm. d. Red.) gesehen hat.

Wie lautet Ihr Tipp: Wo wird der TuS am Ende der Saison stehen?

Schwer zu sagen, weil noch nicht genau feststeht, ob zwei oder drei Vereine absteigen müssen. Das hängt zum Beispiel auch davon ab, ob der momentane Tabellenführer TSV Neuhausen-Nymphenburg in die 1. Bundesliga aufsteigt. Doch unabhängig davon, glaube ich, dass wir gegen unsere unmittelbaren Konkurrenten gewinnen können und damit die nötigen Punkte für den Klassenerhalt sammeln.

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