Weg zur Kita Blechkiste.
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Geradeaus und dann links: Vom Robert-Schumann-Weg aus führt der Weg zur Kita Blechkiste.

„Da hat man Schlittschuh laufen können“

Vater kritisiert Zustand des Wegs zur Kita Blechkiste

  • Doris Schmid
    vonDoris Schmid
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Der Weg zur Caritas-Kita Blechkiste war während des Wintereinbruchs eine Rutschpartie – mit Schnee bedeckt, vereist und schlecht geräumt. „Das ist unzumutbar“, findet Vater Alexander Ständner.

Geretsried – „Ich habe meinen Sohn in die Kita gebracht, da sind zwei Leute gestürzt“, so seine Beobachtung. Parkplatz und Weg seien „nicht einmal vernünftig“ geräumt gewesen. „Da hat man Schlittschuhlaufen können“, meint Ständner, der mit seiner Familie im vergangenen Jahr von München nach Geretsried gezogen ist.

Wer in diesem Fall für die Verkehrssicherung des Wegs zuständig ist, ist ein bisschen kompliziert. Wie berichtet ist die Kita Blechkiste vor etwa einem halben Jahr von ihrem alten Standort an der Tattenkofener Straße an den Robert-Schumann-Weg gezogen. Sie steht ein wenig versteckt auf dem städtischen Areal zwischen Verkehrsübungsplatz, Fußballplatz und Spielplatz. Träger der Kita ist die Caritas, die zum 1. Januar 2021 einen Kooperationsvertrag mit der Stadt geschlossen hat und damit auch für die Verkehrssicherheit zuständig ist – zumindest in Teilen.

Das bestätigt Fachdienstleiterin Claudia Bart auf Nachfrage unserer Zeitung. „Wir haben auch einen Winterdienst engagiert“, sagt Bart. „Wenn dort unzureichend geräumt und gestreut war, tut mir das natürlich leid.“ Mit dort meint sie das Wegstück, für das die Caritas zuständig ist, und das ist laut Bart der Bereich von der Kita bis vor zum Schotterweg.

Der benachbarte Parkplatz sei öffentlich und gehöre nicht explizit zur Kita, erklärt Bart weiter. Für das Wegstück von der Abzweigung bis vor zum Robert-Schumann-Weg müsse die Stadt Sorge tragen, so ihr aktueller Wissenstand. „Aber wir werden die genauen Zuständigkeiten noch einmal in einem Gespräch mit der Stadt überprüfen.“

Nach dem Anruf unserer Zeitung im Rathaus – wo die Beschwerde von Alexander Ständner laut Pressereferent Thomas Loibl nicht offiziell bekannt war – rückten Mitarbeiter des städtischen Bauhofs aus und schafften Abhilfe. „Der Haupteingang wurde geräumt, und es wurde gestreut“, berichtet Loibl. Der Rathausmitarbeiter ergänzt, dass man für den nicht originär als Weg ausgewiesenen Bereich aktuell an einer Lösung arbeite. Auch eine Vor-Ort-Begehung soll es geben.

nej

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