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Für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt: (v. li.) Karl Raminger (2. Vorstand), Helmut Hahn (Beisitzer), Ursula Meyndt (Kassierin), Vera Kraus (3. Vorstand und Schriftführerin), Hans Ketelhut (1. Vorstand) und Hanjo Osthues (Besitzer).

Verein pflegt Beziehungen zu Nickelsdorf, Pusztavám und Eidsvoll

Die Städtefreundschaft lebt

Geretsried – Die Städtefreundschaft lebt. Der Verein Städtefreundschaften pflegt die Beziehungen zu Nickelsdorf, Pusztavám und Eidsvoll.

Auch wenn das österreichische Nickelsdorf, das ungarische Pusztavám und das norwegische Eidsvoll – im Gegensatz zu Chamalières in Frankreich – keine offiziellen Partnergemeinden von Geretsried sind, werden die internationalen Beziehungen doch intensiv gepflegt. Ziel des vor vier Jahren gegründeten Vereins „Städtefreundschaften Geretsried e.V.“ ist der regelmäßige Austausch auf kultureller, sportlicher und gesellschaftlicher Ebene.

Dieser Tage traf sich ein Dutzend Mitglieder und Gäste im Rathaus zur Jahresversammlung, darunter Bürgermeister Michael Müller. Er berichtete, dass sich auch auf politischer Ebene im vergangenen Jahr einiges getan habe. Er sei beim Thema Flüchtlingszuwanderung in engem Kontakt mit seinem österreichischen und ungarischen Amtskollegen gestanden.

Georg Hodolitsch von der Trachtengruppe der Deutschen aus Ungarn veranstaltete einen Tanzworkshop mit den Pusztavámern und den Nickelsdorfern. Helmut Hahn berichtete vom Besuch des Eidsvoller Schulorchesters während des Sommerfests. Er lobte die sehr disziplinierten und freundlichen Jugendlichen. Einer der Höhepunkte ihres Aufenthalts sei die Teilnahme an der Veranstaltung „Blech meets Blues“ auf der Königsdorfer Alm mit rund 700 begeisterten Zuhörern gewesen. Karl Raminger erinnerte an das gelungene Fest im Oktober anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Städtefreundschaften mit Nickelsdorf und Pusztavám.

Der wiedergewählte Vorsitzende Hans Ketelhut bedankte sich bei Bürgermeister Müller dafür, dass die Stadt ihre Wertschätzung für die Arbeit der Ehrenamtlichen zeige, indem sie ihnen einen jährlichen Zuschuss gewährt. Ketelhut hofft, dass sich die Jugend künftig stärker beteiligt. Viele Vereine würden zum Beispiel Auslandsfahrten unternehmen. Warum nicht einmal in die Freundschaftsgemeinden? Heuer wird eine Gruppe von 33 Geretsriedern – hauptsächlich Mitglieder der Gartenberger Bunkerblasmusik – Anfang August nach Eidsvoll fliegen. Eine andere Gruppe unter der Leitung von Karl Raminger besucht demnächst Pusztavám. Die Vorstandschaft wurde für weitere zwei Jahre in ihren Ämtern bestätigt.

von Tanja Lühr

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