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Durchhalten: Frühestens Ende 2019 wird das neue Hallenbad an der Adalbert-Stifter-Straße eröffnet. Damit das alte an der Jahnstraße bis dahin durchhält, investiert die Stadt weiter in die Instandhaltung. 

Kostspielige Sommerferien

Viele Renovierungen: Geretsried muss halbe Million Euro investieren

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Die großen Ferien gehen bei Otto Normalverbraucher in der Regel ins Geld. Auch die Stadt Geretsried muss in diesen Tagen tief in die Tasche greifen. Der Grund sind zahlreiche Renovierungs- und Erneuerungsarbeiten in kommunalen Liegenschaften.

Geretsried – Üblich ist in den Sommerferien die Grundreinigung aller städtischen Schulen und Sportstätten. Doch heuer stehen laut Ute Raach, Geschäftsleitende Beamtin im Rathaus, zusätzlich einige kostspielige Maßnahmen auf der Agenda. Im Caritas-Kindergarten in Gelting wird die Elektroanlage instandgesetzt. Zwei Gruppenräume bekommen eine neue Beleuchtung, in zwei anderen wird der Schallschutz ertüchtigt. Kostenpunkt: gut 30.000 Euro.

„Ganz dicke“ kommt‘s im Saftladen

Rund 20.000 Euro investiert die Kommune in das AWO-Kinderhaus am Robert-Schumann-Weg. In der Hälfte der Gruppenräume „werden jeweils die Böden abgeschliffen und anschließend versiegelt“, berichtet Raach. Darüber hinaus wird die Wasserversorgung in der Betreuungseinrichtung ertüchtigt.

„Ganz dicke“ kommt es nach den Worten von Raach im Jugendzentrum Saftladen an der Adalbert-Stifter-Straße. Alle Damen- und Herren-WCs müssen komplett erneuert, zusätzlich muss eine Behinderten-Toilette eingebaut werden. Damit nicht genug: Das gesamte Heizungssystem wird erneuert, „alle Rohre und alle Heizkörper werden ausgetauscht“, sagt die Geschäftsleitende Beamtin. Zudem werden vier Fenster im Saftladen ausgetauscht. Summa summarum verschlingen die Planung und die Arbeiten 157.000 Euro. Das Gebäude ist halt in die Jahre gekommen“, erklärt die Geschäftsleitende Beamtin.

Ladestation für E-Fahrzeuge

40.000 Euro stellt die Stadt für Renovierungsarbeiten im Hallenbad an der Jahnstraße bereit. Die Oberfläche des Hubbodens muss ausgebessert werden, dasselbe gilt für zahlreiche Fugen und Fliesen. Darüber hinaus werden Elektrik und Pumpen ertüchtigt, auch neue Lüftungsmotoren sind nötig. Ziel ist es, den Betrieb des alten Bades so lange aufrechtzuerhalten, bis das neue an der Adalbert-Stifter-Straße steht. Frühestens Ende 2019 könnte es soweit sein.

Eine Viertelmillion Euro pumpt die Stadt in den Sommerferien in die Ratsstuben beziehungsweise in das angrenzende Rathaus am Karl-Lederer-Platz. „Es wird eine komplett neue Lüftungsanlage eingebaut“, berichtet Raach im Gespräch mit unserer Zeitung. In diesem Kontext werden am Rathaus Ladestationen für zwei E-Autos installiert. 15.000 Euro lässt sich die Stadt diesen Service kosten. Eine Ladestation wird für die E-Fahrzeuge der Kommune reserviert. An der zweiten können Bürger Strom tanken.

Das für die Arbeiten notwendige Geld ist schon im Haushalt 2017 bereitgestellt worden. „Unsere Bautechniker arbeiten sehr vorausschauend und haben bereits im vergangenen Jahr auf die anstehenden Arbeiten hingewiesen“, sagt Raach.

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