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In seine 15. Saison bei den River Rats geht Martin Köhler (Mi.): Der 32 Jahre alte Kapitän spielte bereits bei der Gründung des ESC Geretsried 2006 in der ersten Mannschaft. 

Eishockey

Vier Urgesteine des ESC bleiben an Bord

  • Thomas Wenzel
    vonThomas Wenzel
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Der Kader des ESC Geretsried nimmt weiter Formen an. Nachdem bereits die Torhüter David Albanese, Martin Morczinietz und Johanna May für die kommende Saison ihre Zusagen gegeben hatten, und der vom Verletzungspech gebeutelte Topscorer Ondrej Horvath seinen Vertrag verlängert hat, kann der neue Trainer Rudi Sternkopf auch auf drei Urgesteine zählen.

Geretsried - Martin Köhler hat gleich aus mehreren Gesichtspunkten eine besondere Verbindung zu den River Rats. „Der Martl ist der Einzige, der die Vereinsgründung 2006 bereits als Aktiver in der ersten Mannschaft miterlebt hat“, berichtet ESC-Sprecher Kevin Olivo. Außerdem hat sich der 32-jährige Linksaußen in den Geschichtsbüchern verewigt: Er erzielte den ersten Treffer der Klubgeschichte im damaligen Freundschaftsspiel gegen den MEK München. In mehr als 370 Spielen sammelte der flinke Stürmer mehr als 340 Scorerpunkte und war unter anderem maßgeblich an den Aufstiegen in die Landes- und Bayernliga beteiligt. Köhler geht bereits in seine 15. Saison im Geretsrieder Trikot.

Auch Bernhard Jorde und Klaus Berger sind schon lange feste Bestandteile des Teams. Beide spielten schon im Nachwuchs des TuS Geretsried zusammen und erlebten dort unter anderem noch die Zeiten in der Jugend-Bundesliga. Während Berger 2009 in den Herrenbereich kam, folgte Jorde ein Jahr später. Die beiden 29-Jährigen haben noch eine weitere Gemeinsamkeit: In der eher klein gewachsenen Mannschaft der River Rats, stechen sie mit einer Größe von jeweils 1,84 Metern heraus. „Vor allem Jorde setzt auf dem Eis gerne mal das eine oder andere Zeichen, mittlerweile hat er dabei auch noch seine frühere Strafzeitenproblematik gut in den Griff bekommen“, freut sich Olivo.

Hans Tauber behält in der Verteidigung die Übersicht.

Auch Hans Tauber stammt noch aus der TuS-Nachwuchsschmiede. Im Gegensatz zu vielen Teamkollegen hat der 35-Jährige auch schon in anderen Klubs seine Erfahrungen gesammelt. Einem kurzen Abstecher im Nachwuchs des EC Bad Tölz folgte später eine zweijährige Spielzeit in der Bayernliga beim EV Fürstenfeldbruck. Trainiert wurde er dort übrigens vom neuen ESC-Coach Rudi Sternkopf, auch die ehemaligen River Rats Michael Helfrich und Andreas Dornbach gehörten damals dem Crusader-Kader an. 2009 kehrte Tauber nach Geretsried zurück. Der frühere Mittelstürmer ist seit mehreren Jahren fest in der Verteidigung eingebunden und „erledigt dort Jahr für Jahr konstant und unaufgeregt einen hervorragenden Job“, lobt der ESC-Sprecher. 

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