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Der Kunstkalender zeigt auch ein Bild von Ernst Grünwald (re.) Links im Bild Mitinitatorin Andrea Weber. 

Geretsrieder Kulturherbst

Willkommen in der "Villa Bunterkunst"

Geretsried - Nein, es ist kein Schreibfehler. Zum Geretsrieder Kulturherbst ist tatsächlich frei nach Pippi Langstrumpf eine "Villa Bunterkunst" geplant. Der Saal des Isarau-Gebäudes soll sich in eine Galerie verwandeln. 

Der mittlerweile dritte Geretsrieder Kulturherbst startet am Freitag, 30. September. Eröffnet wird die zehntägige Veranstaltungsreihe mit einer Vernissage von zwölf Künstlern aus der Region, die ihre Werke bis zum 9. Oktober im Saal des Isarau-Gebäudes ausstellen werden. „Dieser Raum hat kein tolles Flair, aber er wird es bekommen“, verspricht Andrea Weber vom Kulturverein Isar-Loisach (KIL). Sie dankte in diesem Zusammenhang allen Landsmannschaften und Vereinen, die für einen Zeitraum von mehreren Wochen ihre Chor- beziehungsweise Tanzproben in andere Örtlichkeiten verlegen werden.

Der Saal ist nur wenige Schritte vom Kulturherbstzelt entfernt

Gemeinsam mit den Mitgliedern des Geretsrieder Kulturforums will man den momentan etwas nüchtern wirkenden Saal mit Stellwänden und Kunstobjekten deutlich aufwerten. Ursprünglich sollte die Galerie am Karl-Lederer-Platz eröffnet werden. Da dort aber in Kürze umfangreiche Umbaumaßnahmen beginnen, erschien das Isarau-Gebäude als gute Alternative. „Der Saal ist gerade einmal drei Gehminuten vom Kulturherbstzelt an der Jahnstraße entfernt. Da können die Besucher kurz vor den Veranstaltungen noch hier vorbeischauen“, erklärte Günter Wagner beim Besichtigungstermin am Donnerstagabend. Der Sprecher des Kulturforums organisierte zusammen mit der Stadt den Kulturherbst 2012 und 2014.

Die Namen der ausstellenden Künstler sind klingend

Heuer hat Florian Zwipf-Zaharia von der Füssener „cultus production gmbh“ die Regie übernommen. Die Villa Bunterkunst soll an jedem Tag des Kulturherbstes zwischen 18 und 20 Uhr geöffnet haben. Der an das chaotische Haus von Astrid Lindgrens Kinderromanheldin Pippi Langstrumpf erinnernde Name entsprang einer Idee von Nikolaus Sanktjohanser. Der in Schwaigwall lebende Bühnenbildner ist einer von zwölf Künstlern, deren Werke in der Villa Bunterkunst bewundert werden können. Hinzu kommen Objekte von Bo Starker, Fritzi Krüger, Yaya Bela Roth, Rita Neu, Ronny Cameron, Elisabeth Biron von Curland, Christiana Biron, Ernst Grünwald, Anne Becker, Michael Dillmann und Volker Witte. Letzterer setzte sich als Geretsrieder Stadtrat der Grünen auch für die städtische Vorschussfinanzierung des Kunstkalenders ein. Dieser zeigt die Werke der beteiligten Künstler. Interessierte können den Kalender während der Ausstellung natürlich auch im Isarau-Saal käuflich erwerben. Peter Hermann

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