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„Vogelmama“ Ingrid Brauner hat die Hoffnung auf die Rückkehr ihrer gefiederten Freunde aufgegeben.

Nach Beschädigung des Zauns

Vogelhaus Geretsried: Bewohner nicht zurückgekehrt

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Nach Randalen am Geretsrieder Vogelhaus sind die entflogenen Bewohner bisher nicht zurückgekehrt. „Vogelmama“ Ingrid Brauner hat die Hoffnung aufgegeben. Doch es gibt einen Lichtblick.

Geretried Die entflogenen Bewohner des Vogelhauses sind bisher nicht zurückgekehrt. Jugendliche hatten vor Kurzem die Gitter am Vogelhaus an der Adalbert-Stifter-Straße eingetreten. Von den 25 Tieren, die durch die entstandenen Öffnungen verschwunden sind, fehlt weiterhin jede Spur.

Ingrid Brauner, die sich seit 27 Jahren um das Haus kümmert, hat die Hoffnung auf Rückkehrer mittlerweile aufgegeben. „An der Isar in Waldram ist zwar ein Prachtrosellasittich entdeckt worden“, sagt die 63-Jährige auf Nachfrage unserer Zeitung. „Aber man erwischt die Vögel in der Natur nicht mehr.“ Brauner hoffte zwar, dass der Gesang der gefiederten Freunde die Ausreißer wieder zurückholt. „Aber am Vogelhaus hat mehrfach ein Turmfalke sein Unwesen getrieben.“

Gitter muss sein

Einen Lichtblick sieht Brauner trotzdem in der Misere. „Auf unserem Konto sind bereits 2000 Euro Spenden eingegangen.“ Der Kleintierzüchterverein hatte nach dem Vorfall um Unterstützung gebeten. „Wir haben uns dazu entschieden, ein Gitter rund um das Vogelhaus zu bauen.“ Einen Kostenvoranschlag hat die Geretsriederin bereits eingeholt: Rund 14.000 Euro kostet der Zaun. „Wir hoffen auf die Versicherung“, so Brauner. Das restliche Geld muss der Verein aber selbst aufbringen. „Vielleicht finden sich noch Unterstützer.“

Das Vogelhaus weiträumiger einzuzäunen als bisher sei die letzte Möglichkeit, Randalierern und uneinsichtigen Besuchern Einhalt zu gebieten. Brauner hofft, dass sich damit auch das Problem in Sachen unerlaubtes Füttern löst. Weder Verbotsschilder noch eindringliche Bitten an die Vogelfreunde hätten bislang geholfen. „Aber auch mit Zaun kann man immer noch nah genug an die Tiere herangehen“, sagt Brauner. Das Gitter müsse einfach sein – das hätten die jüngsten Ereignisse gezeigt.

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