1. Startseite
  2. Lokales
  3. Geretsried-Wolfratshausen
  4. Geretsried

Waldsommer Geretsried: Mass wird teurer, ist aber vom Wiesn-Preis weit entfernt

Erstellt:

Kommentare

Freuen sich auf den Waldsommer: (v. li.:) Bürgermeister Michael Müller, Maximilian Dengler (Brauhaus Tegernsee), Kulturreferent Hans Ketelhut, Andreas Porer (Stadt), Florian Poschenrieder (Hopf GmbH), Daniela Loibl (Radio Alpenwelle), Anita Zwicknagl (Stadt), Festwirte Claudia und Christian Fahrenschon, Arnold Niedermeier (Brauhaus Tegernsee).
Freuen sich auf den Waldsommer: (v. li.:) Bürgermeister Michael Müller, Maximilian Dengler (Brauhaus Tegernsee), Kulturreferent Hans Ketelhut, Andreas Porer (Stadt), Florian Poschenrieder (Hopf GmbH), Daniela Loibl (Radio Alpenwelle), Anita Zwicknagl (Stadt), Festwirte Claudia und Christian Fahrenschon, Arnold Niedermeier (Brauhaus Tegernsee). © Hans Lippert

Der Preis für Mass und Hendl auf dem Geretsrieder Waldsommer wird heuer leicht erhöht. Dass das aber immer noch deutlich günstiger als auf der Wiesn ist und was sich heuer sonst noch ändert, erklärt Festwirt Christian Fahrenschon.

Geretsried – Rund 30.000 Gäste besuchten 2017 an insgesamt zehn Tagen das Festgelände an der Jahnstraße – eine deutliche Steigerung im Vergleich zu den Vorjahren. Das erstmals engagierte Festwirt-Ehepaar Claudia und Christian Fahrenschon hat für heuer deshalb nur an einigen Stellen nachgebessert. Bei einem Pressegespräch in den Ratsstuben stellten sie das aktuelle Programm vor.

„Das hat man selten, dass ein neu konzipiertes Fest von Anfang an so gut angenommen wird“, sagte Christian Fahrenschon. Gemeinsam mit seiner Frau Claudia gehört er seit vielen Jahren zu den festen Größen der oberbayerischen Festzeltbetreiber und Gastronomen. Neben den erfolgreichen Volksfesten in Gmund, Vaterstetten, Murnau und Penzberg betreibt die Familie unter anderem auch das Frühjahrsfest in Rosenheim oder das Bürgerfest in Unterföhring.

Diese Erfahrung zahlte sich auch in Geretsried aus. Wie im vergangenen Jahr wird es vor dem etwa 1500 Besucher fassenden Festzelt wieder eine kompakte Schaustellerstraße geben. Neben gebrannten Mandeln, Schokofrüchten und Süßwaren stehen dort auch Fahrgeschäfte wie das traditionelle Kettenkarussell, der Musikexpress oder der rasante „Phoenix“ bereit. „Das ist etwas Wilderes mit Überschlag“, verrät Fahrenschon mit einem Augenzwinkern.

Lesen Sie auch: Hendl-Krieg beim Seniorennachmittag

Obwohl der Festzeltbetreiber im vergangenen Jahr Glück mit dem weitgehend trockenen Sommerwetter hatte, geht er in diesem Jahr auf Nummer sicher. „Wir werden etwa 300 Plätze des Biergartens überdachen“, kündigte er an. Auch die Gesamtkapazität der Freischankfläche wurde mit insgesamt knapp 1000 Plätzen vergrößert.

Leicht gestiegen ist der Preis für die Mass Bier und das Hendl. Statt jeweils 7,90 Euro werden jetzt 8,20 Euro verlangt. „Das ist immer noch deutlich günstiger als auf dem Oktoberfest“, rechnete Fahrenschon vor. Dass mit dem Herzoglichen Brauhaus Tegernsee erneut der bewährte Lieferant der vergangenen Jahre gewonnen werden konnte, freut ihn besonders. Zudem werden Getränke der Weißbierbrauerei Hopf aus Miesbach und Antialkoholisches ausgeschenkt.

Lesen Sie auch: Wiesn 2018: Die offiziellen Preislisten sind da - wo kostet die Mass wie viel?

Zu genießen sind die Erfrischungen nach dem Eröffnungs-Festzug, der sich in diesem Jahr wegen der Bauarbeiten am Karl-Lederer-Platz erstmals vor der AOK-Geschäftsstelle an der Egerlandstraße 71 in Bewegung setzen wird.

Für die Sicherheit auf dem Festgelände sorgen die Mitarbeiter von Oberland Security. „Das sind stramme Burschen, die in Tracht gekleidet sind und meist schon bevor überhaupt ein handfester Konflikt entsteht mit potenziellen Unruhestiftern reden“, lobt der Waldsommer-Wirt.

Bürgermeister Michael Müller kündigte zudem an, dass an den Wochenenden auch abends wieder ein Stadtbus zum Festgelände fahren wird.

Hans Ketelhut, der als Bayern-Hans am Seniorennachmittag für Stimmung sorgen wird, freut sich auf Bands wie die vom Kulturverein Isar-Loisach präsentierten „The Heimatdamisch“ oder die italienische Nacht mit Aldo Celentano. „Wir haben den Abwärtstrend des Sommerfestes im vergangenen Jahr gestoppt. Der Waldsommer wird auch heuer ein Erfolg“, ist er sich sicher.

Bevor der Bürgermeister das erste Fass anzapfen wird, hofft Daniela Loibl von Radio Alpenwelle auf rege Beteiligung beim Talentwettbewerb, der am 4. August von 15 bis 20 Uhr ausgetragen wird. Musikalische Bewerbungen werden noch entgegengenommen. Dem Sieger winken ein Auftritt beim Waldsommer im kommenden Jahr sowie 500 Euro. Voraussetzung: „Es muss was Bairisches sein“, fordert Loibl.

Zum Vormerken: Hier geht‘s zur Programmübersicht

Peter Herrmann

Auch interessant

Kommentare