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Saison beendet: ESC-Verteidiger Fabian Schlager (re., mit Nico Wischnewsky) muss sich an der lädierten Schulter operieren lassen und wird in dieser Spielzeit wohl nicht mehr zum Einsatz kommen.

Geretsried

Wanderers zwischen zwei Welten

Eishockey - Sonntags-Gegner der Geretsrieder River Rats spekuliert noch auf die Zwischenrunden-Teilnahme

Noch spekulieren die Wanderers Germering darauf, die Zwischenrunde in der Eishockey-Bayernliga zu erreichen. Lediglich einen Punkt liegen die Münchner Vorstädter hinter Aufsteiger EV Pegnitz zurück, der augenblicklich Zehnter ist. Und diese Platzierung würde frühzeitig ein weiteres Jahr Zugehörigkeit zur Bayernliga bedeuten. Am morgigen Sonntag sind die Germeringer um 18 Uhr zu Gast im Geretsrieder Heinz-Schneider-Eisstadion. Dort wollen sie ihre jüngste Erfolgsserie fortsetzen. Die Truppe von Coach Alfred Weindl holte in den jüngsten fünf Begegnungen neun Zähler. Höhepunkte waren der 4:2-Erfolg beim Tabellenführer ESC Dorfen und zuletzt der 6:2-Heimsieg über den HC Landsberg (wobei den River Kings allerdings sieben Stammspieler gefehlt hatten).

„Wenn Germering komplett antritt, ist das eine starke Mannschaft. Da stehen schon ein paar Säulen im Team, und sie haben einen enorm torgefährlichen Kontingentspieler“, sagt ESC-Coach Florian Funk. Tatsächlich führt der Kanadier J.C. Cangelosi mit 26 Punkten (16 Tore/zehn Assists) die interne Scorerwertung an, gefolgt vom ehemaligen Geretsrieder Benedikt May (11/14) und Daniel Rossi (8/13). Zur zweiten Wechselfrist haben sich die Wanderers noch einmal verstärkt: Vom U 18-Team des EC Bad Tölz wechselte Verteidiger Dominik Kolb nach Germering, und vom ESV Buchloe 1b kehrte Moritz Lieb zurück. Im Hinspiel nahmen die Geretsrieder River Rats einen Punkt mit – nach regulärer Spielzeit stand es 4:4, doch das Penaltyschießen gewannen die Wanderers. Diesmal sollte es ein Dreier werden, zumal Coach Funk fast seinen kompletten Kader zur Verfügung hat. Das heißt, dass die zuletzt in Landsberg wegen einer Spieldauer-Disziplinarstrafe gesperrten Jonas Köhler, Nino Poch und Markus Ritschel wieder mit von der Partie sind. Darüber hinaus erhält absprachegemäß Michael Iszovics im Tor den Vorzug vor David Albanese. Für Fabian Schlager ist dagegen die Spielzeit beendet: Der zu Saisonbeginn vom EC Bad Tölz gekommene 20-jährige Verteidiger muss sich noch vor Weihnachten an der lädierten Schulter operieren lassen. Dafür kann Maximilian Hüsken (21) zum Jahresbeginn wieder ins Training einsteigen.

Funk vermutet, dass es nicht das letzte Aufeinandertreffen beider Klubs in dieser Saison sein wird. „Ich denke, dass wir uns in der Abstiegsrunde noch viermal sehen werden“, mutmaßt der 46-Jährige. Den Weg in die Zwischenrunde will der ESC den Germeringern jedenfalls verbauen. Dazu ließ der Coach unter der Woche kampfbetont Mann gegen Mann trainieren. „Und das war ganz vielversprechend“, resümierte Funk. gos

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