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Enthüllten die neuen Straßenschilder (v. li.): Klaus Ritter, Robert Pötzsch, Michael Müller und Heinz Kischle. 

„Puls für wirtschaftliche Entwicklung“

Wegweisende Einweihung: Neue Straßenschilder in Gelting

In Gelting-Ost haben vier Bürgermeister neue Straßenschilder eingeweiht. Im Geretsrieder Gewerbegebiet schlägt laut Bürgermeister Müller „der Puls für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt“.

Gelting – Was verbindet die Städte Neutraubling, Waldkraiburg, Traunreut und Amberg? Am Dienstagnachmittag beantworteten die Bürgermeister von drei Geretsrieder Schwesterstädten – der Rathauschef der Patenstadt Amberg war verhindert – diese Frage mit der Enthüllung von vier Schildern im neuen Gewerbegebiet Gelting-Ost.

Nur noch zwei Grundstücke frei

„Hier schlägt der Puls für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt“, erklärte Michael Müller feierlich. Der Geretsrieder Bürgermeister erinnerte daran, dass das jetzige Gewerbegebiet Gelting-Ost einst eine spröde Kiesgrube war. Später sollte dort die Wellness-Oase „Spaladin“ entstehen. Die weitere Geschichte ist bekannt: Der arabische Investor sprang ab, sodass die Stadt dort Gewerbeflächen entwickeln konnte.

Die Firma Loxxess Pharma sicherte sich als erstes Unternehmen ein Grundstück, um dort ein Logistikzentrum aufzubauen. „Derzeit sind nur noch zwei Grundstücke frei – und auf die gibt es auch schon Optionen“, teilte Müller nun mit. Der Verkauf der Flächen sei demnach trotz aller Kritik „hervorragend gelaufen“.

Straßen nach Partnerstädten benannt

Selbstverständlich gab der Bürgermeister vor der Enthüllung auch die Längen der neuen Straßen bekannt. So erstreckt sich die Traunreuter Straße über 186 Meter, die Amberger Straße über 195 Meter, die Neutraublinger Straße über 286 Meter und die Waldkraiburger Straße über 327 Meter. „Das bedeutet aber keine Rangfolge in der Wertschätzung“, scherzte Müller.

Sein Waldkraiburger Amtskollege Robert Pötzsch wies auf die Gemeinsamkeiten der Schwesternstädte hin. „Wir haben dieselben Herausforderungen“, sagte er. „Deshalb ist der ständige Gedankenaustausch so wichtig.“ Doch nicht in jeder Stadt schreitet die Modernisierung so schnell voran wie in Geretsried. So zeigte sich der Traunreuter Bürgermeister Klaus Ritter begeistert von der Zentrumsumgestaltung am Karl-Lederer-Platz. „Ich kann Euch nur beglückwünschen, dass eure Innenstadt so vorankommt“, lobte er. „Ich hab’s da im Stadtrat leider etwas schwerer.“

Nach einer Führung durch das benachbarte Logistikzentrum von Loxxess Pharma verließen die Stadtoberhäupter wieder das Gewerbegebiet. Die nächsten Straßeneinweihungen in den Schwester- und Patenstädten dürften nur eine Frage der Zeit sein. 

Peter Herrmann

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