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Auf gute Zusammenarbeit: Bürgermeister Michael Müller (li.) und Ralf Niepel von der Deutschen Telekom AG unterzeichneten am Montag die Fördervereinbarung für den Breitbandausbau unterversorgter Stadtgebiete.

Stadt Geretsried unterzeichnet Fördervereinbarung

Weiterer Schritt zu schnellem Internet

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Geretsried – In Geretsried werden die letzten Lücken in Sachen schnelles Internet geschlossen. Am Montag unterzeichnete die Stadt eine Fördervereinbarung für den Breitbandausbau unterversorgter Stadtgebiete mit der Deutschen Telekom AG. Insgesamt 76 Haushalte werden von der Maßnahme profitieren. Bis die Anschlüsse zur Verfügung stehen, vergehen nach Vertragsabschluss in der Regel zwölf Monate.

Insgesamt 76 Haushalte werden von der Maßnahme profitieren. Bis die Anschlüsse zur Verfügung stehen, vergehen nach Vertragsabschluss in der Regel zwölf Monate.

„Ich freue mich sehr, dass wir mit dieser Fördervereinbarung einen weiteren Schritt gehen auf dem Weg zu schnellem Internet für die Geretsrieder“, sagte Bürgermeister Michael Müller bei der Unterzeichnung. Ralf Niepel, kommunaler Ansprechpartner der Telekom für den Netzbau in Oberbayern, dankte der Stadt für das entgegengebrachte Vertrauen und versprach, das Projekt zügig umzusetzen: „Wir werden Geretsried damit zukunftssicher machen.“

Die Fördervereinbarung gilt für so genannte weiße Flecken, also unterversorgte Stadtgebiete, in denen ein Anbieter nicht mindestens eine Anschluss-Geschwindigkeit von 30 Megabit pro Sekunde im Download anbieten kann oder in den nächsten drei Jahren durch eigenwirtschaftlichen Ausbau anbieten wird. Nur solche Bereiche sind förderfähig.

Geretsried nimmt seit 2014 am Breitbandförderprogramm der Bayerischen Staatsregierung teil. Eine Bestandsaufnahme hatte ergeben, dass die Stadt weitgehend gut erschlossen ist. Letzte unterversorgte Bereiche sollen nun nachgerüstet werden. Dazu gehören die Splittersiedlung in Buchberg, ein kleiner Bereich im Gewerbegebiet Geretsried-Nord sowie die Schönlinderstraße im Süden, wo das Vorzeigeunternehmen Rohi seinen Sitz hat. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 385 000 Euro. Der Eigenteil der Stadt beträgt knapp 70 000 Euro.

Unabhängig vom staatlichen Förderprogramm haben die Stadtwerke Geretsried ein so genanntes Glasfaser-Erschließungskonzept erstellt. Ziel ist, bei ohnehin stattfindenden Baumaßnahmen im Stadtgebiet soweit möglich bereits Leerrohre für eine spätere Glasfaser-Erschließung mit zu verlegen.

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