Frage der Woche

Wie kann man sich ohne Chemie vor Mücken schützen? 

Im Sommer hat die gute Laune schnell ein Ende, wenn die Mücken Überhand nehmen. Doch wie kann man sich vor den Plagegeistern schützen – am besten ohne Chemie? 

Geretsried – Jeder kennt es: Man sitzt auf der Terrasse und genießt den Sommerabend. Gerade wird es gemütlich – dann dieses Sirren. Unverkennbar das Geräusch von Mücken. Der entspannte Teil des Abends ist gelaufen. Und wenn man entnervt ins Bett geht, kann man noch so vorsichtig mit Licht und offenen Fenstern sein – die Plagegeister kriegen einen doch. Wir haben Angelika Spöri, Ernährungsberaterin und Kräuterpädagogin, gefragt: Wie kann man sich ohne Chemie gegen Mücken schützen – und was lindert im Falle eines Falles den Juckreiz?

Diese Pflanze schafft Linderung

Angelika Spöri aus Geretsried ist Ernährungsberaterin und Kräuterpädagogin

„Mücken werden vom Geruch der Buttersäure in unserem Schweiß und dem Kohlendioxid im Atem angezogen. Gegen diese Verlockungen helfen Duftstäbchen mit ätherischen Ölen, zum Beispiel mit Lavendel-, Minz-, Basilikum- oder Zitronella-Duft. Wenn es doch passiert ist und die Mücke zugestochen hat, empfiehlt die Volksheilkunde den Ersthelfer schlechthin: Spitzwegerich. Um an seinen Saft zu kommen, zerdrückt oder zerkaut man die Pflanze und verteilt den Brei auf dem Stich. Das hilft gegen die Schwellung und den Juckreiz.“ 

Gregor Rooß

Rubriklistenbild: © dpa

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