Sang zum wiederholten Mal für den guten Zweck: Der Liedermacher Willi Sommerwerk aus Geretsried spendet den Konzerterlös für die Opfer des Brandes in Wolfratshausen.
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Sang zum wiederholten Mal für den guten Zweck: Der Liedermacher Willi Sommerwerk aus Geretsried spendet den Konzerterlös für die Opfer des Brandes in Wolfratshausen.

„Es ist wichtig, was zu tun“

Willi Sommerwerk spielt für Brandopfer- 1000 Euro kommen zusammen

  • VonPeter Herrmann
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Am Sonntag vor einer Woche verloren 16 Menschen beim Brand eines Mehrparteienhauses in Wolfratshausen ihr Zuhause. Aus diesem Grund gab Willi Sommerwerk im Hinterhalt nun ein Benefizkonzert.

Geretsried/Wolfratshausen – Er ist ein Wiederholungstäter. Nahezu regelmäßig stellt der Geretsrieder Liedermacher Willi Sommerwerk die Einnahmen aus seinen Konzerten für wohltätige Zwecke zur Verfügung. So half er in den vergangenen Jahren bereits den Opfern von Brandkatstrophen in Icking und in Geretsried. Diesmal bewegten ihn die Berichte über das abgebrannte Zuhause von vier Familien in Wolfratshausen. „Wenn bei uns in der Region so etwas passiert, dann ist es wichtig, was zu tun“, erklärte Sommerwerk am Freitagabend zu Beginn seines Konzertes in der Kulturbühne Hinterhalt.

Während Sommerwerk Lieder von Austro-Pop-Größen wie Wolfgang Ambros, Rainhard Fendrich, STS und Ludwig Hirsch zum Besten gab, füllte sich der bereitgestellte Geigenkasten rasch mit Geldscheinen. Am Ende zählte Ines Lobenstein von der Wolfratshauser Caritas rund 1000 Euro. Auch der gerade aus seinem Urlaub zurückgekehrte Geretsrieder Bürgermeister Michael Müller steuerte einen freiwilligen Obolus bei. Hinzu kommen die Spenden, die während der weiterhin auf dem Youtube-Kanal der Kulturbühne Hinterhalt abrufbaren Livestream-Aufzeichnung eingehen.

Willi Sommerwerk hatte sein Austro-Pop-Programm erst zwei Tage vor seinem Auftritt einstudiert und bat um Nachsicht, dass er das eine oder andere Stück nicht ganz originalgetreu präsentierte. Bürgermeister Müller und die rund 25 getesteten Besucher im Hinterhalt nahmen’s ihm nicht übel. Im Gegenteil: „Du singst für einen guten Zweck: Das ist etwas ganz Besonderes“, sagte der Rathauschef und sprach damit allen aus der Seele.

ph

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