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Getrennte Wege gehen künftig Martin Bachhuber (re.) und der TuS Geretsried: Der Mittelfeldspieler hat den Landesligisten nach einem Streit verlassen.

Geretsried

TuS Geretsried: „Wir haben einiges vor“

Fußball - Trainer Florian Beham hat für den TuS Geretsried ein straffes Vorbereitungsprogramm vorgesehen.

Mit einem anspruchsvollen Pensum hat der TuS Geretsried die Vorbereitung für die Landesliga-Rückrunde aufgenommen. Bis zum Punktspielstart am 28. Februar mit dem Nachholspiel gegen den SV Planegg stehen sieben Testspiele und wöchentlich bis zu fünf Trainingseinheiten auf dem Programm. Nach knapp zwei Wochen Grundlagenausdauertraining ist die Beham-Truppe am kommenden Wochenende gleich zweimal im Einsatz: Am Samstag gastiert der TuS bei Bayernligist FC Unterföhring (14 Uhr), einen Tag später empfängt er um 12 Uhr Bezirksligist SV Nord-Lerchenau im Isarau-Stadion. „Es hilft ja nix. Wir haben einiges vor, um unser Ziel noch zu erreichen“, begründet Chefcoach Florian Beham das straffe Programm.

Nach der bescheidenen Punkteausbeute in den letzten Partien vor der Winterpause hat man das Ziel „ein Platz unter den ersten Zehn“ neu justiert. „Vorrangig ist natürlich der Klassenerhalt“, sagt der Trainer. „Wenn irgend möglich auf direktem Weg. Aber notfalls gehen wir natürlich auch durch die Relegation.“ Vier Punkte beträgt derzeit der Rückstand auf den rettenden Tabellenplatz 13.

Den will und muss Beham mit nahezu unverändertem Kader erreichen. Denn personell hat sich in der Winterpause kaum etwas getan. Nach Maxi Berwein, der zum FC Penzberg gewechselt ist, hat sich kurz vor Jahresende auch Martin Bachhuber abgemeldet. Vorausgegangen waren Meinungsverschiedenheiten um das Gastspielrecht Bachhubers für den FC Deisenhofen in der Hallenrunde. „Ich lasse mich nicht erpressen“, kommentiert Beham Bachhubers Drohung, er stehe für den TuS nicht mehr zur Verfügung, wenn er nicht für Deisenhofen kicken dürfe. „Dann eben nicht“, so der Coach, der mit einer Verpflichtung von Abwehrspieler Andreas Giglberger vom FC Töging geliebäugelt hatte. Doch der im Münchner Norden lebende 22-Jährige habe sich für den wohnortnäheren SV Heimstetten entschieden.

Neu im Aufgebot steht Mirko Karanovic, der zuletzt für die niedersächsischen Klubs Sparta Göttingen und FC Grone in der Bezirksliga aktiv war. Der Mittelfeldspieler trainiert schon geraume Zeit mit und ist seit dem 1. Januar spielberechtigt. Außerdem kehrt Torhüter Dominik Bamann nach kurzem Gastspiel beim SV Bad Tölz zu seinem Stammverein zurück.

Nicht zuletzt hat sich das Lazarett, bestehend aus den Torhütern Stefan Schwinghammer und Niklas Fischer sowie Siegfried Brandhofer, Christoph Herberth, Marinus Poschenrieder und Simon Schmid komplett aufgelöst. „Es sind alle wieder an Bord“, so Florian Beham. „Auch deshalb bin im Hinblick auf den Klassenerhalt sehr positiv gestimmt.“rs

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