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Aschenbecher an den Abfalleimern in Geretsried regte Stadträtin Karin Schmid am CSU-Stammtisch an.

Wünsche am CSU-Stammtisch

Mehr Reklame und weniger Kippen

Geretsried - Am jüngsten CSU-Stammtisch ging es nicht nur um große Projekte, sondern auch vermeintlich kleine Probleme.

In München sieht man sie in jedem U-Bahnhof und an jeder Bushaltestelle: Reklametafeln mit bewegten Bildern. Am CSU-Stammtisch wünschten sich Stadträtin Karin Schmid und Gast Werner Sebb solche digitalen Tafeln auch für Geretsried. Allerdings nicht mit Werbung, sondern mit Veranstaltungshinweisen und Informationen seitens der Stadt.

„Viele Leute wissen nichts über die Veranstaltungen, die hier geboten werden“, sagte Werner Sebb. Karin Schmid glaubt, dass die Informationssäulen oder -tafeln „nicht so teuer sein können“. CSU-Ortsvorsitzender Ewald Kailberth regte an, sie an frequentierten Plätzen wie vor dem Rathaus, beim Kaufland und an der Sudetenstraße zu installieren. CSU-Fraktionssprecher Volker Reeh gefiel die Idee so gut, dass er sie als Antrag in den Stadtrat einbringen möchte.

Karin Schmid hatte eine weitere Anregung: Zusätzlich zu den Mülleimern im Zentrum sollen Aschenbecher – eventuell integriert in die Abfallbehälter – aufgestellt werden. Raucher würden ihre Zigarettenkippen einfach auf die Straße werfen, weil sie in den Plastik-Mülleimern Feuer verursachen könnten. Eine Stammtisch-Besucherin hätte gerne überall mehr Abfallbehälter. Sie beklagte sich insbesondere über Scherben und Hundekot am Geltinger Weg.

Tanja Lühr

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