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Geschmückte Fassaden, Menschen über Menschen in Tracht und Sonntagsgewand: Zahlreiche Geretsrieder waren bei der feierlichen Einweihung des Srb-Schlossbauer-Brunnens am 28. August 1960 auf dem Karl-Lederer-Platz dabei.

„Original ist schöner als Kopie“

Zerstörte Brunnenfigur: 700 Euro für Wiederherstellung

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Geretsried – „Original ist schöner als Kopie“: Die Siebenbürger Sachsen haben für die Wiederherstellung der zerstörten Brunnenfigur 700 Euro gespendet.

Mit einer Spende in Höhe von 700 Euro unterstützt die Kreisgruppe der Siebenbürger Sachsen die Restaurierung der zerstörten Brunnenfigur. Wie berichtet war eine der drei Wasserträgerinnen am Karl-Lederer-Platz im November des vergangenen Jahres durch unbekannte Hand zerstört worden. Seitdem sammeln Geretsrieder Vereine und Organisationen Geld für eine Restaurierung der von Wilhelm Srb-Schlossbauer erschaffenen Figur.

56 Jahre später überreichte Gerlinde Zurl-Theil einen symbolischen Spendenscheck an Bürgermeister Michael Müller (Foto re.) Mit 700 Euro unterstützen die Siebenbürger Sachsen die Restaurierung der zerstören Brunnenfigur.

„Die Spende drückt eine große Verbundenheit mit unserer Stadt aus“, sagte Bürgermeister Michael Müller, als ihm die Kreisvorsitzende Gerlinde Zurl-Theil vor ein paar Tagen den symbolischen Scheck überreichte. Die Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen war sogar schon bei der Einweihung des Brunnens vor 56 Jahren dabei. „In der April-Sitzung des Ausschusses für Jugend, Soziales, Sport und Kultur werden wir entscheiden, wie es weitergehen soll“, ergänzte Rathauschef Müller. Drei Optionen stehen zur Debatte: Das Nachgießen der Figur in Bronze, eine Nachbildung aus Travertin (einem Naturstein, der sich für Skulpturen besonders eignet) oder eine Wiederherstellung. „Die ersten beiden Möglichkeiten würden sich auf Kosten in Höhe von 40 000 Euro plus bewegen, die Restauration nur auf einen Bruchteil davon.“ Abgesehen von der geringeren Investition plädiert der Bürgermeister für eine Reparatur der zerstörten Grazie. „Auch wenn ich der Diskussion nicht vorgreifen möchte – aber ein Original ist immer schöner als eine Kopie“, sagte der Rathauschef.

Derzeit beläuft sich die Spendensumme auf insgesamt 4100 Euro. Die Sudetendeutsche Landsmannschaft hatte 1000 Euro übergeben, die Egerländer Gmoi hatte 500 Euro gespendet. Von der Griechischen Gemeinde waren 700 Euro auf dem Konto der Stadt eingegangen. Die Südostdeutsche Landsmannschaft, die Trachtengruppe der Banater Schwaben und die Trachtengruppe der Deutschen aus Ungarn hatten jeweils noch einmal 400 Euro draufgelegt. Auch der Museumsförderverein will Geld spenden.

sh

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