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Mehr Druck sollen die Geretsrieder River Rats um (v. li.) Michael Helfrich und Florian Lechner nach Wunsch ihres Trainers Florian Funk im Heimspiel am Sonntag gegen den EC Pfaffenhofen entwickeln.

Geretsried

Das Zünglein an der Waage

Eishockey - River Rats treffen noch auf drei Zwischenrunden-Aspiranten – Heimspiel am Sonntag gegen Pfaffenhofen.

In der Vorrunde feierte das Geretsrieder Eishockeyteam einen 5:2-Sieg beim EC Pfaffenhofen und verwies die Ilmstädter damit auf den letzten Tabellenplatz der Bayernliga. Dort dümpelten die Ice-Hogs, die am Sonntag, 27. Dezember, um 18 Uhr zu Gast im Heinz-Schneider-Eisstadion sind, lange Zeit herum. Nachdem der bisherige Co-Trainer Marco Löwenberger Topias Dollhofer als Coach ablöste, ging es jedoch mit dem ECP bergauf. Die Bilanz des 37-Jährigen, der 1998 aus Weißwasser an die Ilm kam, kann sich sehen lassen: Von den jüngsten sechs Begegnungen gewannen die Pfaffenhofener gegen Memmingen (7:3), Germering (6:3), Peißenberg (6:5), Dorfen (2:1) und Miesbach (3:2) und fuhren insgesamt 15 Punkte ein. Am vergangenen Wochenende verbesserte sich der Klub auf Rang zwölf und wittert noch seine Chance, den zehnten Platz und damit die Qualifikation für die Zwischenrunde zu erreichen.

„Pfaffenhofen spielt derzeit ganz ordentlich und ist wieder voll im Rennen um Rang zehn. Sie werden sehr aggressiv auftreten, weil das Team jetzt einen gehörigen Druck verspürt. Aber wir spielen zu Hause, und das ist unser Vorteil“, meint Florian Funk vor dem Duell am Sonntag. Der ESC-Trainer tippt, dass zum Erreichen des zehnten Platzes 31 Punkte benötigt werden. Und dafür kommen neben Germering noch Pfaffenhofen, Buchloe und Pegnitz in Frage. Interessanterweise treffen die River Rats noch auf die drei letztgenannten Kontrahenten. „Jede der drei Mannschaften, die gegen uns verliert, verschlechtert ihre Chancen für die Zwischenrunden-Qualifikation“, ist sich der 46-Jährige sicher.

Allerdings fordert Funk von seinen Schützlingen, dass sie sich gegenüber dem jüngsten Heimspiel gegen die Wanderers aus Germering (2:4) deutlich verbessern. „Wir müssen lernen, das Heft in die Hand zu nehmen. Zuletzt haben wir ohne Druck gespielt“, bemängelte der Trainer. gos

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