Über die Stockhand von Erdings Torhüter Christoph Schedlbauer (re.) zielte ESC-Verteidiger Hans Tauber (blaues Trikot) beim zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich. Doch nach unnötigen Strafzeiten im Schlussdrittel hatten die Geretsrieder River Rats am Ende mit 4:5 das Nachsehen in ihrem ersten Saison-Heimspiel.
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Über die Stockhand von Erdings Torhüter Christoph Schedlbauer (re.) zielte ESC-Verteidiger Hans Tauber (blaues Trikot) beim zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich. Doch nach unnötigen Strafzeiten im Schlussdrittel hatten die Geretsrieder River Rats am Ende mit 4:5 das Nachsehen in ihrem ersten Saison-Heimspiel.

EISHOCKEY BAYERNLIGA - ESC Geretsried gewinnt in Ulm und verliert daheim gegen Erding

Zwei starke Auftritte der River Rats, aber nur ein Sieg

  • Thomas Wenzel
    vonThomas Wenzel
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Während das Geretsrieder Eishockeyteam im Bayernliga-Auftaktmatch am Freitag in Ulm einen souveränen 5:1-Sieg einfuhr, wurde der beherzte Auftritt im ersten Heimspiel nicht belohnt: Die Gäste vom TSV Erding nutzten im Schlussdrittel zwei unnötige Strafzeiten der River Rats eiskalt aus und gewannen mit 5:4.

Geretsried - Einen Blitzstart in die neue Bayernliga-Saison hatte das Geretsrieder Eishockeyteam am Freitag hingelegt. Ungeachtet aller Turbulenzen um zu wenig Trainingszeiten und ausgefallene Testspiele gewannen die River Rats beim Aufsteiger VfE Ulm/Neu-Ulm deutlich mit 5:1 (4:1, 0:0, 1:0). „Ulm hat eine gute Mannschaft, aber mein gesamtes Team hat einen ganz starken Auftritt gezeigt“, lobte Trainer Rudi Sternkopf. Im zweiten Drittel habe Torhüter Martin Morczinietz seinem Team den Vorsprung gerettet. Und im Schlussabschnitt standen die Gäste einige Male in Unterzahl stabil und brachten den Sieg souverän nach Hause

Nahe dran an einem zweiten „Dreier“ waren die River Rats am Sonntag im ersten Heimspiel, verloren jedoch gegen den TSV Erding in der Schlussphase mit 4:5 (2:1, 1:1, 1:3). „Die Mannschaft hat gut gespielt, ist aber gegen einen sehr starken Gegner am Ende nicht belohnt worden“, stellte Rudi Sternkopf fest. Einziges Manko sei die Chancenverwertung gewesen. Tatsächlich kamen die Hausherren erst nach einem 0:1-Rückstand so richtig ins Rollen und gingen durch Tore von Hans Tauber (17.) und Stefano Rizzo (19.) mit 2:1 in Führung. Im zweiten Abschnitt überboten sich beide Torhüter (Martin Morczinietz/ESC und Christoph Schedlbauer/TSV) gegenseitig mit tollen Paraden, mussten nur jeweils einen Treffer hinnehmen. Knackpunkt im Schlussdrittel waren zwei Strafzeiten der River Rats, darunter eine Spieldauer gegen Daniel Merl. „Davon haben wir profitiert, sonst hätten wir vermutlich nicht gewonnen“, gestand Erdings Coach Thomas Vogl. Sein Team zog in dieser Phase auf 5:3 davon, die Aufholjagd der Gastgeber mit Stephan Englbrechts Tor zum 4:5-Endstand kam zu spät.

VfE Ulm/Neu-Ulm - Geretsried 1:5 (1:4, 0:0, 0:1)

Tore: 0:1 (0:22) Strobl (Horvath), 1:1 (2:12) Synek (P. Brückner), 1:2 (4:00) Horvath (Fuchs), 1:3 (4:45) Reiter (May, Tauber), 1:4 (14:20) Strobl (Penalty), 1:5 (44:05) Strobl (Gania, Berger). – Strafminuten: VfE 20, ESC 22.

ESC Geretsried - TSV Erding 4:5 (2:1, 1:1, 1:3)

Tore: 0:1 (7:06) Babic (Lorenz 5-4), 1:1 (16:02) Tauber, 2:1 (18:50) Rizzo (Merl, Jorde), 3:1 (38:12) Merl (Haloda), 3:2 (38:22) Gantschnig (Michl), 3:3 (51:15) Krzizok (Waldhausen 5-3), 3:4 (53:31) Krzizok (Schwarz 5-4), 3:5 (57:48) Babic (Michl), 4:5 (58:15) Englbrecht (May). – Strafminuten: ESC 10 + 5 und Spieldauer (Merl), TSV 12. – Zuschauer: 200.

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