Gesucht: Ein neuer Streetworker

- Sabine Massel will ihren Vertrag nicht verlängern

Wolfratshausen - Der Kinder- und Jugendförderverein sucht eine neue Fachkraft für die Mobile Jugendhilfe. Wie Stadtjugendpfleger Fritz Meixner auf Anfrage bestätigt, läuft der Vertrag von Streetworkerin Sabine Massel Ende Mai aus, und sie wolle ihn nicht verlängern. "Frau Massel hat einen Jahresvertrag", sagt Fritz Meixner. "Ihr Vorgänger war ihr Lebenspartner Harald Vonderau, der ein Jahr Elternzeit beantragt hatte." Jetzt hätten sich die beiden, die zwei Kinder haben, entschlossen, aus dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen wegzugehen. Daher müsse die Stelle neu besetzt werden, so der Stadtjugendpfleger.

"Wir gehen in die Rhön", sagt Sabine Massel auf Anfrage. Sie betreut noch bis Ende Mai die Jugendlichen an der Skaterbahn auf dem Volksfestplatz und den Container in Waldram. Zudem bietet sie einmal in der Woche eine Sprechstunde für Schüler der Volksschule am Hammerschmiedweg an. Ihr Nachfolger müsste diese Arbeitsbereiche übernehmen, sagt Fritz Meixner. Dazu kommt die Organisation von Freizeit-, Bildungs- und Jugendkulturangeboten. Deshalb sucht der Kinder- und Jugendförderverein eine pädagogische Fachkraft, die entweder einen Abschluss als Diplom-Sozialpädagoge oder als Erzieherin hat. "Nach Ostern gibt es wahrscheinlich die ersten Vorstellungsgespräche", meint Meixner.

Durch den Weggang Massels nach nur einem Jahr gehe ein Stück der Kontinuität in der Wolfratshauser Jugendarbeit verloren, räumt Meixner ein. "Andererseits waren wir in Wolfratshausen bislang gut dran", sagt er. In Geretsried und Bad Tölz sei die Fluktuation wesentlich höher.ste

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