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Entscheidung einstimmig gefallen: Deutsche-Bank-Manager soll Vorstandschef bei der Commerzbank werden

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GRUND TITEL=Die Geschichte der Flößerei

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Bis ins 12. Jahrhundert reichen die Wurzeln der Flößerei auf Isar und Loisach zurück. Damals wurde vor allem Holz für die neu entstehenden Städte transportiert. Was zunächst nur willkommener Nebenerwerb für Kleinlandwirte in Flußnähe war, entwickelte sich zu einem Handwerk mit eigener Zunftordnung. Spätestens ab dem 15. Jahrhundert war die Flößerei ein zentraler Wirtschaftsfaktor in der Region. Gegenüber dem kaum ausgebauten Straßennetz stellte der Wasserweg oftmals die schnellere und sichere Handelsroute von Nord nach Süd dar. Das Risiko trug allein der Flößer: Er haftete mit seinem Privatvermögen für die Waren, die er transportierte, vor allem Holz, Kalk, Gips und Wein. Ab dem 15. Jahrhundert gab es ferner so genannte Ordinariflöße, die nach einem festen Fahrplan Passagiere beförderten, etwa auf der Route Bad Tölz - München, die erst 1873 eingestellt wurde. Bis ins 18. Jahrhundert reichte die Blütezeit der Flößerei, danach gruben ihr Dampfschifffahrt und Eisenbahnverkehr das Wasser ab. Mitte des 19. Jahrhunderts lebte das Handwerk noch einmal auf, als mit Beginn der Industrialisierung große Mengen Brennholz benötigt wurden. Rund 8000 Flöße legten jährlich an der Münchner Lände an. Die Isartalbahn, die am 27. Juli 1891 zwischen Thalkirchen und Wolfratshausen in Betrieb ging, ersetzte endgültig das Floß als Transportmittel in der Region. Heute dient es nur noch sommerlichen Vergnügungsfahrten.jam

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