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So ein Hüttenwochenende schweißt zusammen: Anfang April reist eine Gruppe des Geretsrieder Gymnasiums zur Partnerschule nach Nepal. 

Gymnasium Geretsried

Von den Tegernseer Bergen zum Himalaya

Nur noch vier Wochen, dann tritt wieder eine Gruppe des Geretsrieder Gymnasiums die weite Reise nach Nepal an. Zur Vorbereitung verbrachten die 16 Schüler der zehnten und elften Jahrgangsstufe ein gemeinsames Hüttenwochenende in den Tegernseer Bergen.

Geretsried – Anfang April werden die Schüler zusammen mit den Lehrern Gudrun Schuba, Katja Reil und Stephan Baur sowie einer medizinischen Begleitung nach Nepal reisen. Mehrere Tage werden sie dort an der Lophelling-Schule im Manangtal in der Annapurna-Region verbringen und sich intensiv mit dem dortigen Schulalltag auseinanderzusetzen. Die Lophelling-Schule ist seit einigen Jahren Partnerschule des Geretsrieder Gymnasiums und wird von diesem materiell und finanziell unterstützt.

Der Blick über den Tellerrand

„Aber noch mehr geht es bei diesem Projekt um den interkulturellen Austausch und den Blick über den Tellerrand“, wie die Schülerinnen Selina Lentrodt und Carolin Lerche schreiben. Zur Vorbereitung auf die dreiwöchige Reise diente die Wanderung zur Buchsteinhütte, die südwestlich vom Tegernsee liegt. Dick eingepackt und bei starkem Schneefall erreichte die Gruppe bei Dämmerung die Hütte. „Sofort machte sich die Gruppe im Matratzenlager breit und gleich darauf wurde der Hunger und Durst beim gemeinsamen Abendessen gestillt“, berichten die Schülerinnen. „Herr Baur meinte auf der Hälfte des Weges, er könne das Schnitzel schon riechen.“ Als Dessert gab es alle möglichen Informationen und Fragen zur Reise zu klären. Anschließend lernten sich die Schüler untereinander noch besser kennen und ließen den Abend gemütlich ausklingen. Nach einer erholsamen Nacht und einem ausgiebigen Frühstück machte sich die Gruppe auf den Rückweg. „Der Abstieg war lustig und deutlich rasanter als der Aufstieg.“ Es hatte weiter geschneit, und so lag genug Schnee für den Einsatz von Schlitten und Bob. Am wichtigsten aber war, dass der Ausflug den Zusammenhalt gestärkt hat – ein erster Vorgeschmack auf das Abenteuer im Himalaya.

red

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