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Beim Mandoh-Fest übten sich die Bürgermeister Klaus Heilinglechner (v.li.) und Tatsua Tanaka  gemeinsam im Trommeln.

Bürgermeister zu Gast in Japan

Heilinglechner beeindruckt: „Gibt‘s hier keinen Müll ?“

Wolfratshausen – Beeindruckend. Das ist wohl das Wort, das Klaus Heilinglechner im Rückblick auf die Japan-Reise am häufigsten benutzt.

Eine gute Woche lang waren der Wolfratshauser Rathauschef und seine Ehefrau, Ex-Bürgermeister Helmut Forster sowie zwölf weitere reiselustige Wolfratshauser vor kurzem anlässlich des traditionellen Mandoh-Fests zu Gast in der Partnerstadt Iruma.

Auf dem Programm stand unter anderem ein Tagesausflug in die Hauptstadt Tokyo. Dort genossen die Besucher einen Rundumblick vom Sky Tree. Der 634 Meter hohe Fernseh- und Rundfunksendeturm ist nach dem Burj Khalifa in Dubai das zweithöchste freistehende Bauwerk der Erde. Heilinglechner zeigte sich vor allem beeindruckt von der Sauberkeit der Neun-Millionen-Metropole Tokyo. „Ich habe mich schon gefragt: Gibt‘s denn hier keinen Müll?‘“

In Tokyo besichtigte die Reisegruppe aus Wolfratshausen unter anderem den Stadtteil Asakusa mit dem Senso-Tempel und dem Asakusa-Schrein. 

Beeindruckend war für die Delegation aus Oberbayern auch der Besuch in einer Grundschule. Die Gäste durften sich darin üben, japanische Schriftzeichen zu Papier zu bringen und wurden später gebührend verabschiedet. „1100 Kinder standen an den Fenstern und Gängen, das war ein Riesenhallo“, schildert Heilinglechner nach seinem zweiten Japan-Besuch.

Wie immer ein Höhepunkt war das zweitägige Mandoh-Fest. Am Stand der Wolfratshauser gab es Bier, Glühwein und Würstl, es wurden Süßigkeiten verteilt – und irgendwann am zweiten Tag gingen die Vorräte zur Neige. Heilinglechner durfte ein Radiointerview geben und dabei sogar Deutsch sprechen. „Ein Dolmetscher hat übersetzt.“ Am Tag darauf war er wieder einmal beeindruckt: Auch Irumas Straßen waren nach der großen Sause blitzeblank geputzt. „Als wär‘ nix gewesen.“

Bleibt als einziger Wermutstropfen die umständliche Reise über Dubai. Wegen des Pilotenstreiks der Lufthansa musste die Reisegruppe umbuchen, verlor einiges an Zeit und musste auf den einen oder anderen Programmpunkt verzichten. Immerhin gab es Geschenke: Heilinglechner brachte unter anderem ein Bild vom Vulkan Fuji, dem höchsten Berg Japans, und eine traditionelle Laterne mit nach Hause. Irumas Bürgermeister Tatsuo Tanaka bekam eine Uhr mit Wolfratshauser Wappen, einen Kalender mit Wolfratshauser Motiven und vom Iruma-Verein einen Kalender mit Bildern vom japanischen Garten.  (fla)

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