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Hier schaufelt Ministerin Aigner für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

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Auf geht’s: (v. li.) Uwe Fritsch (Chef des Staatlichen Bauamts Weilheim), Josef Strobl (Zweiter Bürgermeister Münsing), Rupert Monn (Rathauschef Berg), Landtagsabgeordneter Martin Bachhuber, Bayerns Verkehrsministerin Ilse Aigner, Landrat Josef Niedermaier und Münsings Bürgermeister Michael Grasl schaufeln am neuen, knapp zwei Kilometer langen Radweg zwischen Münsing und Weipertshausen. © Sabine Hermsdorf-Hiss

Zwischen Münsing und seinem Ortsteil Weipertshausen entsteht ein zwei Kilometer langer Radweg. Politiker und Behördenvertreter setzten den ersten Spatenstich.

Münsing – Der schmachtende Blick nach rechts zur mobilen Eisdiele von Giovanni Carlino verriet Ilse Aigner. Die Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr freute sich offensichtlich ebenso auf die Leckerei, die Münsings Bürgermeister Michael Grasl für die Gäste hatte kommen lassen, wie auf den eigentlichen Zweck ihrer Dienstfahrt an den Starnberger See: Erde schaufeln. Am Freitag nämlich startete Aigner mit Politikern und Vertretern aus Landkreis, Gemeinde, Behörden, Baufirmen sowie Planern per Spatenstich den Bau des zwei Kilometer langen Radwegs zwischen Münsing und Weipertshausen. Noch heuer soll er fertig werden – und Radeln entlang der viel befahrenen Staatsstraße 2065 sicherer machen.

140 000 Euro hatte Münsing in Planung und Grundstückskäufe investiert – den eigenen Personalaufwand davon ausgeklammert. Wobei Rathauschef Grasl in seinem Grußwort nicht zu erwähnen vergaß, dass eine Eigentümerin der Gemeinde „sogar ein paar Quadratmeter geschenkt hat“. Ilse Aigner applaudierte begeistert. Die Ministerin betonte in ihrer Rede, wie sehr ihr der Ausbau des Radwegenetzes am Herzen liegt – „und zwar nicht nur, was die touristische Erschließung betrifft, sondern auch die Erschließung des Alltagsverkehrs“. Dazu gehörten die Verbindungsstrecken zwischen Gemeinden, „und das ist heute ein Teil dessen, was wir voranbringen können und unterstützen“. 500 000 Euro, so viel kostet der Bau, kommen vom Freistaat.

„Da solche Projekte oft nicht an einer Landkreisgrenze enden“, wie Aigner feststellte, hatte Michael Grasl sein Pendant aus dem Nachbarort Berg ebenfalls eingeladen. Münsings Bürgermeister hofft nämlich „sehr stark, dass es nicht mehr lange dauert, bis ich mit meinem Kollegen Rupert Monn einen weiteren Lückenschluss eröffnen kann.“

peb

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