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Willkommen: Bürgermeister Michael Müller (Mi.) mit (v. li.) Nicole Dekowski (Fachbereichsleitung Hausnotruf), Andreas Schäfer (BRK-Kreisgeschäftsführer), Sylvi Weth (Hausnotruf) und Michael Künkele (Unternehmenscoach).

BRK-Standort Geretsried

Hausnotruf - „Wieder ein Stück mehr Sicherheit"

Geretsried – Die BRK-Geschäftsstelle Geretsried wird zum landkreisweiten Kompetenzzentrum für Hausnotruf und Essen auf Rädern.

Zusammen mit BRK-Kreisgeschäftsführer Andreas Schäfer begrüßte Bürgermeister Michael Müller jetzt das neue Hausnotrufteam an der Egerlandstraße.

Der Hausnotruf funktioniert denkbar einfach. „In der Wohnung wird eine Station aufgestellt und mit der Telefonleitung verbunden“, erklärt Fachbereichsleiterin Nicole Dekowski. „Der Handsender wird entweder wie eine Uhr am Handgelenk oder als Kette um den Hals getragen.“ Aktiviert ein Kunde per Knopfdruck den Sender, geht ein Notruf in der Zentrale in Starnberg ein und ein Mitarbeiter des BRK nimmt sofort Kontakt auf. „Unterschieden wird hier zwischen Notfällen, die das Eingreifen des Rettungsdienstes erfordern und den so genannten Hintergrunddiensten.“ Diesen Hintergrunddienst übernehmen ab sofort Dekowski und ihr Team von Geretsried aus – und zwar rund um die Uhr.

Über 730 Hausnotrufe betreut das neunköpfige Team derzeit im Landkreis. Auch Firmen nutzen mittlerweile den Service des BRK, zum Beispiel für Mitarbeiter, die alleine Nachtschicht haben. „Alternativ zu den Hausnotrufen gibt es Mobilnotrufgeräte. Sie funktionieren ähnlich wie Handys, sind aber von der Station unabhängig“, ergänzt BRK-Kreisgeschäftsführer Schäfer. „Dieses Gerät empfiehlt sich auch als Begleiter für Wanderungen, da eine Ortung über GPS möglich ist.“

Bürgermeister Michael Müller begrüßte die Stärkung des BRK-Standortes Geretsried: „Wieder ein Stück mehr Sicherheit für unsere Senioren – auch wenn ich jedem wünsche, dass er den Hausnotruf nie nutzen muss.“  (sh)

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