Richard Dimbath Der Vorsitzende des Wolfratshauser Burgvereins will heuer die Mitgliederwerbung forcieren. Foto: red

„Historische Verantwortung“

Wolfratshausen - Mit klaren Zielen, einem neuen Konzept und frisch motiviert starten die Mitglieder des Burgvereins Wolfratshausen ins neue Jahr. So soll die Forschung künftig der Dreh- und Angelpunkt des Vereins sein.

Zu diesem Zweck und um effektiver arbeiten zu können, hat sich bereits ein Arbeitskreis „Burgforschung“ unter der Leitung von Torsten Sjöberg zusammengefunden. Mit von der Partie sind Wolfgang Schulz, Manfred Raß, Marianne Balder, Arnold Sedlmayr und Wiggerl Gollwitzer. Damit sich die bevorstehenden Aufgaben künftig auf mehrere Schultern verteilen, existieren mittlerweile sechs weitere Arbeitskreise auf dem Papier: „Wege, Verkehr, Beschilderung“, „Werbung, Presse, Homepage“, „Finanzplanung, Fördermittel“, „Juristische Belange“, „Bau- und Materialtechnik“ sowie „Pädagogik/Schulkontakte“. Eines stellte Dimbath klar: Die Arbeitskreise werden dem Vorstand zuarbeiten. Der wiederum behalte die Entscheidungsgewalt. Zudem werde der Vorstand den Arbeitskreisen den Weg und die Ziele vorgeben.

Doch jetzt gelte es zunächst, Interessierte zu finden, die diese Arbeitskreise mit Leben füllen. Deswegen soll verstärkt um Mitglieder geworben werden, indem beispielsweise Flyer des Vereins in Wolfratshauser Geschäften ausgelegt werden.

Arnold Sedlmayr skizzierte, wie die von den Vereinsmitgliedern betriebene Forschung aussehen könnte. So müsse zunächst einmal zusammengetragen werden, „was es alles an Papier zu dem Thema gibt“. Anschließend könne das Material gesichtet und herausgefunden werden, wo es noch Lücken gebe.

(njd)

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