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Michael Grasl freut sich auf das Musikfest im August.

Jahresvorschau: Was Münsing 2014 erwartet

Münsing - Bürgermeister Michael Grasl berichtet über Vorhaben und Projekte in der Gemeinde Münsing im Jahr 2014.

Das neue Wohngebiet und das neue Gemeindezentrum am Pallaufhof werden heuer die beherrschenden Themen in Münsing sein. Investieren wird die Gemeinde in neue Fenster für die Grundschule und - wenn alles gut geht - in den Hochwasserschutz für Ammerland. Auch ein großes Fest steht an, auf das sich Bürgermeister Michael Grasl besonders freut.

Wohngebiet am Pallaufhof

Noch immer laufen die Gespräche mit Bewerbern für das Bau- und Wohngemeinschaftsmodell. Dem von der Gemeinde beauftragten Dienstleister Theo Peter zufolge gibt es eine ganze Reihe von Interessenten. „Ob sie wirklich bereit sind, das landkreisweit einmalige Modell zu leben und einen Kaufvertrag zu unterschreiben, wird sich zeigen“, sagt Grasl inzwischen weniger optimistisch als noch beim Start des Projekts. Er macht deutlich: „Wenn nicht mindestens 60 Prozent der künftigen Bewohner Münsinger sind, wie vom Gemeinderat festgelegt, wird das Konzept nicht verwirklicht.“ Parallel zur Bildung einer Baugemeinschaft wird die Gemeinde einen Bebauungsplan für das Gebiet zwischen Rathaus und Pfarrzentrum aufstellen. Nach intensiven Diskussionen mit den Nachbarn und der katholischen Kirche müsse Architekt Manfred Brennecke seine geplanten zwei Gebäude eventuell etwas verkleinern und bei den Stellplätzen nachbessern, berichtet Grasl. Er würde sich wünschen, dass das Wohngebiet Mitte Juni „in trockenen Tüchern ist“.

Gemeindezentrum Pallaufhof

Beim Ausblick auf 2013 hatte Michael Grasl noch angekündigt, zu Beginn des Jahres erste Nutzungsideen für den künftigen Pallaufhof, der anstelle des alten Bauernhofs entstehen soll, vorstellen zu wollen. Daraus wurde nichts. Jetzt soll der am 16. März neu zu wählende Gemeinderat über die Nutzung beraten. Alle Vereine und Agenda-Gruppen sollen mit den Ratsmitgliedern an einem Runden Tisch diskutieren. Wichtig ist Grasl, „dass wir nicht am Bedarf vorbei planen“. Wie berichtet, soll das neue Gemeindezentrum sowohl soziale Einrichtungen wie ein Senioren-Tagescafé beherbergen als auch Raum für die Vereine bieten.

Hochwasserschutz Ammerland

Das Ingenieurbüro SKI plant, Oberflächenwasser nach Starkregenfällen in Leitungen unterhalb des Kapellenwegs abzuführen sowie die bestehende Mulde zwischen Gasthaus Gerer und See zu nutzen. Derzeit führt Grasl Gespräche mit den Anwohnern. Er hofft auf deren Zustimmung, um mit dem neuen Konzept ins Planfeststellungsverfahren gehen zu können. Dem Bürgermeister zufolge stehen die Chancen gut, dass das Wasserwirtschaftsamt in Weilheim und das Landratsamt das Konzept - im Gegensatz zu früheren Entwürfen - absegnen werden. Steht der Hochwasserschutz, kann endlich auch die Ammerlander Feuerwehr mit dem Bau ihres neuen Hauses am Kapellenweg anfangen.

Alle weitere Punkte lesen Sie in der Printausgabe des Isar-Loisachboten/Geretsrieder Merkur am Mittwoch.

Tanja Lühr

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