Will großzügig mit der Spende umgehen: Pater Wolfgang Bock (Mi.) bekommt von (v. li.) Seminardirektor Martin Schnirch, Markus Kraus, Florian Stadlmayr, Matthias Fahrner, Tobias Pastötter (alle Missionskreis St. Matthias) und Schulleiter Claus Pointner den Scheck über 5100 Euro überreicht. Foto: klug

Hoher Besuch aus Indonesien

Waldram - Der Jesuitenpater Wolfgang Bock macht in Waldram Station. Das Seminar St. Matthias spendete 5100 Euro für sein Schulprojekt.

Pater Bock begann seinen Weg zum Abitur auf dem klassischen zweiten Bildungsweg noch in München-Fürstenried. 1957 zog er nach Waldram, wo er 1960 - mit Gerhard Gesierich, dem Vorsitzenden des Freundeskreises St. Matthias - das Reifezeugnis erhielt. Er wurde Jesuit, studierte drei Jahre Philosophie in München und wollte nach Afrika. „Aber es war nur noch in Indonesien ein Platz frei, da ging ich dorthin.“ Er studierte Theologie, wurde zum Priester geweiht und übernahm eine Pfarrei auf der Hauptinsel Java.

Bald zog es ihn weiter nach Chicago in den USA: Bei den dortigen Jesuiten setzte er seine Studien mit dem Schwerpunkt „Exerzitienarbeit“ fort. Zurück auf Java arbeitete er weiter als Pfarrer und kam in Kontakt mit dem Bischof von Papua, Jayapura - und auf die Idee zur Gründung einer Schule. Er sammelte und sparte, legte so viel er konnte auf die „hohe Kante“ und nahm Kontakt zum Missionskreis St. Matthias auf, der sein Schulprojekt seit gut 20 Jahren finanziell unterstützt.

Bei den Einweihungsfeierlichkeiten der neuen Schule in Waldram wurde bei zahlreichen Gelegenheiten Geld gesammelt. Insgesamt kamen 5100 Euro zusammen, die Pater Bock im Rahmen eines Vortrags in der Aula des Seminars in Form eines riesigen Schecks überreicht wurden.

(von Dieter Klug)

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